Sonntag, 21. November 2010

Emmenmatt - Burgdorf

Der Emme entlang


Route: Emmenmatt Bahnhof - Zollbrück - Ramsei - Lützelflüh - Rüegsauschachen - Burgdorf Bahnhof
Zeit: 4 Stunden
Distanz: etwa 20 km


Auch wenn es draussen kalt und neblig ist, kann man nicht einfach nur zu Hause sitzen und untätig sein.
Die Wanderung startet in Emmenmatt, wo die Ilfis von Langnau herkommend in die Emme fliesst. Wir wandern alles auf gut markiertem Wege der Emme entlang bis nach Burgdorf. Da es recht kalt ist, schlagen wir ein zügiges Tempo ein und machen kaum Pause.

Samstag, 13. November 2010

Rheinfall SH / ZH

Unterwegs in Randregionen *

Route: Schaffhausen Bahnhof - Altstadt - Munot - Altstadt - Flurlingen - Schloss Laufen - Nohlbrücke - Schloss Wörth - Neuhausen - Schaffhausen Bahnhof
Zeit: 3,5 Stunden
Alle Fotos: hier
Link: hier


Die Temperatur war mild an diesem Spätherbsttag. Wir waren noch im Besitz einer Duo-Tageskarte der Migros. Schon zu Beginn des Jahres bestand die Idee einmal nach Schaffhausen und an den Rheinfall zu fahren. Vom Wanderfieber infiziert, fuhren wir dann aber meistens zum Wandern ins Wallis. An diesem Wochenende sollte es aber so weit sein, denn in den Bergen lag Schnee und die Wandersaison schlossen wir ja bereits am vergangenen Wochenende ab.
Am liebsten wäre ich an diesem Samstagmorgen noch einmal ins Wallis gefahren... War schon ein komisches Gefühl ohne Wanderschuhe in den Zug nach Zürich zu steigen. Schaffhausen hat eine schöne Altstadt. Der Munot, das Wahrzeichen von Schaffhausen, beeindruckte uns, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses grosse Bauwerk im Mittelalter gebaut wurde. Der Spaziergang dem linken Rheinufer nach durch den Kanton Zürich zum Schloss Laufen war gemütlich. Dort hatten wir keine Lust ein Eintrittsgeld zu entrichten und liefen weiter dem Ufer entlang zur Nohlbrücke, wechselten dort die Flussseite und wanderten am Wasser entlang zum Schloss Wörth, wo man den Rheinfall kostenlos bestaunen kann. Von dort aus liefen wir Rhein aufwärts zum Bahnhof Schaffhausen zurück.

* Ist nicht despektierlich gemeint. Schaffhausen liegt im nördlichsten Zipfel der Schweiz, am Rand der Schweiz, also in einer Randregion.

Schaffhausen, vom Munot aus gesehen

Uferweg

Rheinfall


Samstag, 6. November 2010

Hohtenn - Ausserberg VS

Saisonabschluss an der Südrampe

Die wohl letzte Wanderung des Jahres 2010. Das Wetter meinte es noch einmal gut mit uns und den Wallisern, die in dieser sehr schönen Gegend wohnen dürfen. Mit dieser Wanderung schloss sich der Kreis, starteten wir die Wandersaison im April mit der exakt gleichen Route. Egal ob man im Frühling oder im Spätherbst an die Sonnigen Halden fährt, perfekte Wanderbedingungen herrschen dort vom Frühling bis in den Spätherbst hinein (März - November).


Tipp: In Ausserberg das Suonen-Bräu Bier kaufen. Schmeckt lecker! Gibt's u. a. im Konsum zu erwerben.


Route: Hohtenn Bahnhof - Ausserberg Bahnhof. Klassischer Südrampen Weg
Zeit: 3,5 Stunden
An- / Rückfahrt: BLS Lötschberger bis Hohtenn / BLS Lötschberger ab Ausserberg
Kondition: leicht
Technik: leicht
Album: klick

Bietschtalbrücke

Die Südrampe im November

 Ausserberg

Samstag, 30. Oktober 2010

Stadtwandern

Stadtwandern statt wandern

Die Ferien neigen sich langsam dem Ende zu. Das schöne und milde Wetter verabschiedet sich langsam. Die Tage werden immer kürzer.
Heute verspürte ich jedenfalls keine Lust mehr, in die Berge wandern zu gehen. Weiss jetzt auch gerade nicht, wie sich das Wetter im Wallis präsentierte. Egal. Ganz untätig konnte ich heute dennoch nicht sein. Ein kleiner Spaziergang stand an:

Ostermundigen Bahnhof - Wankdorf - Nordring - Lorraine - Bern Bahnhof - Rathausgasse - Bärenpark - Rosengarten - Galgenfeld - Ostermundigen. Zeit: ca. Zweieinhalb Stunden.


Die beiden putzigen Bärchen sind mittlerweile recht gewachsen und bald schon so gross wie ihre Mutter Björk. Zum Knuddeln sehen sich aber immer noch aus ;-)

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Mund VS

Frühlingsgefühle an der Südrampe

Die Sonnigen Halden machten ihren Namen alle Ehre. Na gut, die Sonne schien an diesem prächtigen Herbsttag wohl mehr oder weniger im ganzen Land. Aber ich wage mal zu behaupten, dass es wohl nicht an vielen Orten so warm gewesen ist wie an diesem speziellen Südhang der Berner Alpen.


Im April starteten wir die Wandersaison an der Südrampe mit der klassischen Wanderung Hohtenn - Ausserberg. War das heute die letzte Wanderung in diesem Jahr an fast gleicher Stelle? Am Wochenende (und auch an unserem Ferienende) wechselt die Uhr ja schon mal  auf Winterzeit. Die Winterzeit assoziiere ich drum mit Winter. Den Winter mit Kälte, Schnee und Finsternis. Und raus gehe ich halt gerne wenn die wärmende Sonne scheint und es trocken ist.


Die Tour startete in Mund unspektakulär, zuerst ging es ein gutes Stück auf einer Strasse und so richtig mochte sich die Sonne noch nicht zeigen gegen 11 Uhr. Ab Ob.-Brich bis kurz vor Eggen verläuft der Pfad meistens durch Wald auf einem Bergweg, die Sonne vermag jetzt zu wärmen und ich kann die Wanderung geniessen. Ab Eggen bis Mili gehen wir auf dem Südrampen Höhenweg. Wir wandern ein Stück der Undra Suon entlang ins Baltschiedertal, drehen aber nach etwa 10 Minuten um. Diese Wanderung wollen wir dann mal im nächsten Frühling unternehmen. Wir laufen via Fischerbiel nach Ausserberg. Im Bio-Hofladen Fischerbiel decken wir uns mit köstlichen Walliser Spezialitäten ein und steigen in Ausserberg in den Zug Richtung Bern.




Route: Mund 1109 m - Färchu 1299 m - Ob.-Brich 1286 m - Eggen 1017 m - Mili 1040 m - Undra Suon - Mili - Fischersbiel 1008 m - Ausserberg Bahnhof 931 m

An- / Rückfahrt: Zug bis Brig. Postauto nach Mund / Zug ab Ausserberg nach Bern
Höhenunterschied: etwa 350 Höhenmeter auf- und abwärts
Zeit: 3,5 Stunden
Kondition: leicht
Technik: leicht
Alle Fotos: klick

Safrandorf Mund

Visp

Rhonetal mit Auserberg

Undra Suon

Ausserberg

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Dr schöne grüene Aare na

Route: Bern Bahnhof - Rubigen Bahnhof. Alles dem rechten Flussufer entlang
Dauer: 3 Stunden

Hätte ich doch die ausgelatschten Turnschuhe angezogen, oder die Wanderschuhe, und ich hätte die Wanderung bis Münsingen machen können. Die Blasen an den Füssen zwangen mich aber zur Aufgabe kurz vor dem Tagesziel. Der Spaziergang war trotzdem schön. Auch unsere erweiterte Wohnregion hat Schönes zu bieten.

Samstag, 23. Oktober 2010

Perückensträucher (Getwing VS)

Warum wir immer wieder ins Wallis fahren

Endlich wieder eine Woche Ferien. Die letzten Ferien im August waren nur bedingt erholsam. Für den Geist war die Wanderwoche super, für den Körper eher weniger, was sich in den letzten Wochen in Form von dauernder Müdigkeit spürbar machte. Am ersten Herstferientag musste es aber wieder in die Berge auf eine Wanderung gehen, konnten ja schon am letzten Wochenende nicht gehen. Wir fuhren wieder ins Wallis. Einerseits weil das Wetter dort wieder besser war als im Berner Oberland und andererseits wurde ich im Rother Wanderführer Oberwallis auf die Wanderung Nr. 48 Rhônetal - Erschmatt aufmerksam. Darin stand, dass jetzt (Mitte bis Ende Oktober) in der Nähe von Turtmann der Perücksenstrauch rot leuchten soll. Das wollte ich in Natura sehen. Der Perückenstrauch, klärt mich später Wikipedia auf, kommt in Europa nämlich sonst nur im Mittelmeerraum und in Südeuropa vor - und eben in der Region von Getwing bei Turtmann. Schon wenn man in Turtmann aus dem Zug steigt und über die Brücke Richtung Getwing läuft, kann man den rot leuchtenden Hang sehen.

Rot leuchtender Hang bei Getwing

Bei der ARA in Getwing steigt der Weg in den Hang, wo die Perückensträucher sind. Obwohl es steil aufwärts geht, geniesse ich jeden Schritt. Die Flora ist einfach genial. Ich fühle mich ein wenig wie an der Côte d'Azur, einfach ohne Meer.
Nach etwa 300 Höhenmetern gelangen wir zur Hohen Brücke; einer Brücke aus dem Mittelalter, die über eine enge, aber sehr tiefe Schlucht führt. Hier machen wir die Mittagspause und laufen später über das schmucke Erschmatt und Bratsch nach Gampel hinunter.

Für eine höhere Auflösung bitte aufs Bild klicken

Mediterrane Landschaft

Perückensträucher überall


Route: Turtmann Bahnhof 622 m - Getwing 622 m - Hohe Brücke 900 m - Erschmatt1228 m - Bratsch 1091 m - Gampel 634 m - Gampel-Steg Bahnhof 632 m
Anreise: Zug via Visp oder Sion nach Turtmann
Zeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 600 m rauf und runter
Kondition: mittel
Technick: leicht
Alle Bilder: hier

Mittelalterliche Brückenbaukunst

 Turtmann und das Turtmanntal

Sonntag, 10. Oktober 2010

Visperi Suon VS

Schöne Suonenwanderung oberhalb Visp


Am Samstag fuhren wir an die Olma nach St. Gallen. Das Mittelland steckte schon seit 4 Tagen unter einer zähen Nebeldecke, deshalb musste es am Sonntag in die Berge und an die Sonne gehen - also wieder mal ab in den Zug und Richtung Wallis. Nur etwa 150 m über Visp und dem Rhonetal verläuft die Visperi Suon. An dieser liefen wir bis Gamsen (kurz vor Brig) entlang. Der Weg ab Gamsen wird nicht unterhalten und endet hier. Theoretisch könnte man der Visperi Suon wohl bis ins Nanztal folgen, was wir zuerst durch einen langen, dreckigen und schmalen Stollen versuchten. Nach etwa 5 min. in demselben kehrten wir um, nachdem wir uns ein paar mal den Kopf geschlagen haben und kein Ende in Sicht war. Aussenherum, dem alten Verlauf der Suone entlang vorbei durch eine Felswand, ging's auch nicht. Hohe Absturzgefahr! Also liefen wir ein Stück zurück und nahmen den Weg, der unten im Tal zur Sprengstofffabrik führt. Von dort aus führt ein nicht markierter Weg an Weiden vorbei durch den Wald bis Glis.

 Visperi Suon
Visp, Eggerberg an der Südrampe und das Bietschhorn

Herbstwald oberhalb Eyholz, im Hintergrund Brig

 Sprengstofffabrik in Gamsen. Die Suone führte früher in der Mitte der Felswand auf der rechten Seite entlang.

Strecke: Visp Bahnhof 684 m - Altstadt - Spital - der Visperi Suon (729 m) entlang bis Gamsen - Glis - Brig Bahnhof 680 m
An- / Abreise: Zug bis Visp / Zug ab Brig
Zeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: je etwa 300 m aufwärts und abwärts
Kondition: leicht
Technik: mittel (ausgesetzte Passagen, wohl eher nur für schwindelfreie Personen). Weg nicht besonders gut markiert
Achtung: Oberhalb von Gamsen (Sprengstofffabrik) den Weg ins Tal nehmen, der "Weg" entlang der alten Suone Richtung Nanztal wird nicht unterhalten und ist wohl nur für Hartgesottene machbar!
Album: klick
Detaillierter Routenbeschrieb: http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/630_Oberwallis.html

Sonntag, 3. Oktober 2010

Massaweg VS

Suonenwanderung unterhalb des Aletschplateaus


Strecke: Blatten bei Naters 1327 m - Massaweg - Ried 1272 m - Greich - Goppisberg - Betten Dorf 1225 m - Betten Talstation 814 m
Anfahrt: Zug bis Brig. Postauto bis Blatten. Rückfahrt: Zug (MGB) ab Betten Talstation bis Brig.
Dauer: 4 Stunden
Höhenunterschied: 300 m auf- / 600 m abwärts
Kondition: mittel
Technik: leicht
Alle Fotos: hier
Detaillierter Routenbeschrieb: http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/601%20Oberwallis.html

Der Massaweg, entlang dem ehemaligen Verlauf der Riederi Suon, wurde erst 1996 fertiggestellt. Er startet unterhalb der Staumauer Gebidum. Zum Startpunkt des Massawegs gelangt man ab Blatten durch eine bewaldete Schlucht oberhalb des Dorfes. Der Massaweg endet in Ried, unterhalb der Riederalp. 

 
Wir wandern noch weiter nach Betten Dorf und von dort zur Talstation und fahren mit dem Zug via Brig nach Hause. Die Wanderung war gemütlich, meist flach, bei schönstem Herbstwetter und interessanter Aussicht ins Rhonetal und Goms.

Massaschlucht

Rekonstruktion der Riederi Suon

Baby-Ringelnatter

 Pfad Richtung Ried. Im Hintergrund das Goms und das Eggerhorn

Samstag, 18. September 2010

Baltschiedertal VS

Abwechslungsreiche Wanderung im wilden Baltschiedertal


Route: Finnen (Finnu) 1408 m - Chastler 1606 m - Honegga 1931 m - Honalpa 1993 m - Erl 1780 m - Ze Steinu 1287 m - der Gorperi Suon entlang nach Eggen 1017 m - Ausserberg 1008 m.
Anreise: Zug bis Visp VS. Postauto nach Finnen, Gemeinde Eggerberg. Es verkehren nur sehr wenige Kurse!
Höhenunterschied: Auf: 650 m, Ab: 1100 m
Zeit: ca. 6 Stunden
Kondition: anspruchsvoll
Technik: mittel

Das Wetter im Wallis war an diesem Samstag schlechter als dies von SF Meteo vorausgesagt wurde. Das Rhonetal lag im Nebel und die Temperaturen waren kühl. Bis Finnu, an der Lötschberg Südrampe gelegen, fuhren wir in ca. 30 Minuten ab Visp mit einem Kleinbus hoch. Der Chauffeur erklärte während der kurvenreichen Fahrt die Gegend mit ihren Bergen, welche wir wegen des Nebels gar oder nur halb sehen konnten. Interessant war's dennoch.


Der Weg  zu dieser Tour führt ab Finnu bergwärts bis zur Honegga fast ausschliesslich durch Wald. Bei der Honegga angekommen, lichtet sich endlich der Nebel und wir können das erste mal das sehr schöne Bietschhorn bestaunen. Auch die ersten Tiefblicke ins Rhone- und Baltschiedertal werden digital festgehalten. Wir gehen weiter bis zur Honalpa, wo wir fröstelnd die Mittagspause machen und durch den Nebel, der sich zwischendurch lichtet, die schöne Aussicht geniessen. Vorsicht ist beim steilen Abstieg via Erl ins Baltschiedertal nach Ze Steinu geboten, der Pfad ist vom Nebel nass und deshalb rutschig. Bei der Honegga begegneten wir 2 Jägern in Armeekleidern und realisieren, dass sich das Wallis wieder im Jagdfieber befindet. Des Jägers Beute bekommen wir in Erl zu sehen, die erledigte Gämse hängte zum Ausbluten am an einem Dachkänel... Nach dem langen Abstieg machen wir in Ze Steinu eine kleine Pause. Ab jetzt geht's talauswärts, wir entscheiden uns der Gorperi Suone entlang zu laufen. Rechts des Baltschiederbachs könnten wir auch am Niwärch nach laufen. Im Mai wollten wir von Ausserberg her auf diesem Weg ins Baltschiedertal wandern. Der Pfad ist sehr exponiert und ausgesetzt. Ich merkte, dass ich nicht schwindelfrei bin und so kehrten wir damals wieder um. Auch der Pfad an der Gorperi Suon erfordert eine hohe Konzentration, auch hier könnte ein Stolpern böse Folgen haben. Nach etwa 5 Stunden Marschzeit erreichen wir Eggen bei Eggerberg, von hier aus gäbe es Anschluss an den Öffentlichen Verkehr. Wir entschliessen uns noch weiter bis nach Ausserberg zu laufen um beim Biohof Fischerbiel leckere Lebensmittel kaufen zu können.
Im Rother Wanderführer Oberwallis (Nr. 10 "Honalpa") wird diese Tour empfohlen und gut beschrieben. Die Wanderung war eine der schönsten, die ich jemals unter die Füsse genommen habe, trotz dem bescheidenen Wetter.

Finnu

Baltschiedertal mit Bietschhorn 3994 m

Ze Steinu

Gorperi Suon

Baltschiedertal

Alle (unbearbeiteten) Fotos gibt es hier zu sehen: klick

Samstag, 11. September 2010

Eggishorn VS

Mit der Bahn aufs Eggishorn - Ohne eine Wanderung ging's dann aber doch nicht


In den Sommerferien, die wir in Fiesch verbrachten, liessen wir die Besteigung des Eggihorns aus. Grund dafür war die 2 für 1 Migros Aktion. Eine Person kaufte ein Ticket, die Zweite durfte gratis mitfahren. Nach den Ferien wollten wir noch einmal ins schöne Fiesch und eben auch aufs Eggishron fahren.
Das Wetter an diesem Samstag war in der ganzen Schweiz prächtig. Und für einmal wollten wir mal keine grosse Wanderung unternehmen, man muss sich an einem Wochenende ja auch mal erholen.
Die Aussicht vom Gipfel des Eggihorns, den man in einer etwa 20 minütigen Wanderung erklimmen kann, war grandios, deshalb lass ich gerne folgende Bilder sprechen:

 Jungfrau, Jungfraujoch, Mönch, Eiger
Grosser Aletschgletscher

Matterhorn, Weisshorn
Belalp und Sparrhorn
Zunge des Aletschgletschers

Bergstation des Eggishorns mit Bettmergrat, im Hintergrund die Walliser Viertausender

Geröllhaufen Eggishorn

Auf der Terrasse des Hotels Eggihorns auf der Fiescheralp genossen wir später ein feines Essen. Zum Verdauen wanderten wir danach auf kürzestem Weg auf die Bettmeralp. Zurück zur Fiescheralp gelangten wir auf einem einsamen Weg via Laxerstafel. Für diese kleine Tour benötigten wir gegen die 3 Stunden.

Route: Fiescheralp - Furri Hütte - Bettmeralp - Laxerstafel - Fiescheralp
Höhenunterschied: 250 m auf- und abwärts
Kondition: leicht
Technik: leicht

Berge des Binntals
Eggerhorn
Laxerstafel

Fiescheralp mit Eggishorn:
Alle Fotos können Sie hier sehen: klick

Sonntag, 5. September 2010

Grosse Scheidegg BE

Strecke: Faulhorn 2681 m - Bachalpsee 2265 m - First 2117 m - Grosse Scheidegg 1962 m
Zeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 700 m abwärts

Kondition: mittel
Technik: leicht

Nach der Anstrengung vom Vortag schlief ich im Massenlager auf dem Faulhorn schlecht und wenig. Minus 2 Grad zeigte das Thermometer am Morgen nach dem Frühstück an, dazu wehte noch ein starker Wind. Wir machten uns schon relativ fruh auf den Weg zur Grossen Scheidegg. Die Wanderung verläuft meistens auf breitem Wege und ist an und für sich nichts spezielles. Schön empfand ich den Bachalpsee und die Sicht auf die berühmten Berge der Berner Alpen mit Eiger und Co. Wir waren alle recht fit, so dass wir bei kleinen Steigungen sprinteten und es einfach lustig miteinander hatten. Mit dem Bus fuhren wir in einer abenteuerlichen Fahrt von der Grossen Scheidegg nach Grindelwald hinunter.

Eiger, Mönch und Jungfrau

Brienzergrat, Brienzersee und Schwabhorn

Berghotel Faulhorn (mehr eine SAC Hütte)

Bachalpsee

Murmeltier

Pesche und Marcel vor der Eiger Nordwand

Grosse Scheidegg

Samstag, 4. September 2010

Faulhorn BE

Von Iseltwald aufs Faulhorn - 2200 Höhenmeter an einem Stück!

Strecke: Iseltwald 566 m - Werzisboden 1331 m  - Bättenalp 1881 m  - Faulhorn 2681 m
Zeit: 6 Stunden
Höhenunterschied: 2200 Höhenmeter aufwärts!
Kondition: anspruchsvoll
Technik: mittel


Gewandert mit: 


Pesche, Ralph und Marcel (bei der ersten Pause)

Um 07.45 h starteten wir beim Parkplatz am Eingang des Dorfes Iseltwald das Abenteuer Faulhorn. Die Berge rund um den Brienzersee waren noch in Nebel gehüllt. Die Temperatur war angenehm kühl. Bis zum Werzisboden verläuft der Pfad meistens durch Wald. Ein langes Stück müssen wir dann auf einer Bergstrasse gehen und ein kühler Wind pfeift uns um die Ohren. Kurz vor der Bättenalp zeigt sich endlich die Sonne. Die Mittagspause, nach etwa 1300 Höhenmetern, machen wir auf der idyllischen Bättenalp. Ab hier können wir das erste mal das Faulhorn sehen und staunen, wie weit die Tour noch geht. Das Gelände wird jetzt ruppiger und die Schritte werden allmählich schwerer. Unterhalb des Schwabhorns kommen wir zum ersten mal mit Schnee in Kontakt. Bald gelangen wir zur gefährlichsten Stelle der Tour, zur Fulegg. Wir traversieren einen abschüssigen Hang, auf dessen Weg noch viel Schnee liegt. Paradoxerweise schlägt just in diesem Moment das Wetter um und Nebel beginnt aufzuziehen. Dazu weht ein kühler Wind und es wird ungemütlich. Wir alle meistern diese Passage aber problemlos und machen auf dem Schönegge, auf rund 2500 m, eine letzte Pause. Alle sind von den bisherigen Strapazen gezeichnet. Ab jetzt geht es nur noch ca. 200 m aufwärts. Die letzten Meter haben es aber noch in sich, mit dem Ziel vor Augen schleppen wir uns irgendwie noch zum Berghotel Faulhorn. Selten haben wir uns ein Bier so verdient wie bei der Ankunft am Tagesziel. 

Blick vom Werzisboden auf den Thuner- und Brienzersee (mit Interlaken dazwischen)

Das Faulhorn und die Bättenalp

Schwabhorn

Sägistalsee

Vor der Schlüsselstelle

Fulegg

Traversierung der Fulegg

immer noch Fulegg


Faulhorn, das Ziel vor Augen