Samstag, 21. August 2010

Lötschenpass VS / BE

Vom Wallis in den Kanton Bern


Strecke: Lauchernalp 1922 m - Lötschenpass 2690 m - Selden 1537 m - Eggeschwand bei Kandersteg 1200 m
Anreise: Zug bis Goppenstein (BLS Lötschberger). Postauto ab Goppenstein bis Wiler im Lötschental. Luftseilbahn ab Wiler bis Lauchernalp. Rückfahrt: BLS Lötschberger ab Kandersteg
Zeitbedarf: 7 Stunden
Höhenunterschied: 700 m aufwärts, 1500 m abwärts
Kondition: anspruchsvoll
Technik: anspruchsvoll
Fotos: hier

Vom Kanton Bern ins Wallis oder vom Wallis in meinen Heimatkanton, das wollte ich schon immer machen. Im letzten Jahr dachte ich noch, dass es in diesem Jahr über den Gemmipass gehen sollte, direkt vom Kandersteger Bahnhof nach Leukerbad. Vor kurzem bin ich von einer anderen Tour (Chindbettipass) in Schwarenbach auf die Gemmiwanderautobahn gekommen und ich wusste, dass es das nicht sein kann. Also musste es der Lötschenpass werden.
Am Freitagabend rief ich die nette Dame von Kander Reisen an, die die Busfahrt von Kandersteg nach Selden betreiben, um einen Platz im Bus zu reservieren, doch alles war hoffnungslos belegt. Also kam Plan B zum Zug - wir machen die Wanderung in umgekehrter Richtung – von der Lauchernalp nach Kandersteg, soll ja schneller gehen, da es vom Lötschenpass bis Kandersteg ja nur abwärts geht.
Dass der „Lötschberger“ ab Thun hoffnungslos überfüllt war an diesem schönen Samstagmorgen brauche ich nicht speziell zu erwähnen, all jene, welche mit dem ÖV in die Berger fahren, wissen wovon ich schreibe. In Goppenstein waren wir auch nicht die einzigen, die mit dem Postauto ins Lötschental fahren wollten, auch da war der Bus gut besetzt. Nach der Ankunft mit der Luftseilbahn auf der Lauchernalp konnten wir dann langsam aufatmen, die Masse zog es Richtung Fafleralp.
Da es bereits 10.30 Uhr war und wir einen Siebenstünder vor uns hatten, hiess es nun im flotten Tempo bergauf Richtung Lötschenpass zu gehen, was wir dann auch taten und schwitzten bei diesem schönen Wetter. Natürlich vergassen wir nicht die tolle Fernsicht zu geniessen und Ausschau nach Murmeltieren zu halten.
Nach 2 ½ Stunden kamen wir auf der Passhöhe an. Ab jetzt ging’s nur noch talwärts, und bis Kandersteg noch fast 5 Stunden. Beim Abstieg kreuzten uns viele verschwitzte Wanderer, welche Richtung Lötschenpass aufstiegen. Die Querung des Lötschengletschers verlief problemlos. Schnell kamen wir dann im schönen Gasterental an und der Knieschlotteri hielt sich in Grenzen, davor hatte ich im Vorfeld respekt. Müde beschlossen wir, bis Eggenschwand weiter zu laufen, von wo der Ortsbus bis zum Bahnhof Kandersteg fährt. Der Weg dorthin verläuft alles der Kander entlang durchs schöne Gasterntal, zwischen Waldhaus und Eggenschwand führt der Weg durch die Kanderschlucht.

Lötschenlücke mit Langgletscher

Passhöhe mit Bietschhorn

Lötschenpass mit -Hütte

Lötschengletscher

Kanderfirn

Gasterntal:

Mittwoch, 11. August 2010

Märjelensee VS

Arktische Impressionen


Strecke: Fiescheralp 2212 m - Unners Tälli 2147 m  - Märjelewang 2346 m - Platta 2380 m- Märjelesee 2302 m- Tälligrattunnel - Fiescheralp 2212 m
An- und Rückfahrt: MGB bis / ab Fiesch. Luftseilbahn bis / ab Fiescheralp.  
Zeit: 4,5 Stunden
Höhenunterschied: 400 m auf- und abwärts
Kondition: mittel
Technik: mittel

Die letzte Wanderung der Ferien in Fiesch. Mit der Luftseilbahn fuhren wir zur Fiescheralp. Von dort wanderten wir via Unteres Tälli zum Märjelensee, hoch über dem Fieschertal und mit Blick zum Fieschergletscher. Wir gingen zuerst zum Aussichtspunkt Platta, wo man knapp über dem Aletschgletscher steht und diesen fast in seiner gesamten Länge bestaunen kann. Wir nehmen einen zuerst noch markierten Abstieg zum Gletscherrand (T4) und fühlen uns ein bisschen wie in der Arktis. Den Rückweg zur Fiescheralsp machten wir vial Oberes Tälli durch den Tälligrattunnel, einem ehemaligen Entwässerungsstollen des Märjelensees.

Fieschergletscher

Grosser Aletschgletscher von Platta aus gesehen


Fast wie in der Arktis

Aletschgletscher mit Märjelensee

Alle Bilder gibt es hier zu sehen: klick

Dienstag, 10. August 2010

Eggerhorn VS

Wandern im Landschaftspark Binntal


Strecke: Binn 1400 m  - Sattulti 2130 m - Eggerhorn 2503 m - Alpe Frid 1889 m - Ernen 1195 m - Fiesch 1049 m
Anfahrt: MGB bis Fiesch. Postauto bis Binn.
ch
Zeit: 7 Stunden
Höhenunterschied: Aufwärts: 1100 m / abwärts: 1400 m
Kondition: anspruchsvoll
Technik: mittel
Bilder: gibt es alle hier zu sehen

Die 2. Tour der Wanderferien: Mit dem Postauto fuhren wir von Fiesch nach Binn (Schmidigehischere). Durch eine Weide über dem Dorf führte der Pfad meistens durch Wald bis zu Sattulti, wo sich einem ein erster schöner Ausblick über das Binntal und seine Grenzberge bietet.  Beim Gipfelkreuz geniessen wir die tolle Aussicht über das Rappe- , Binn- und Rhonetal, das Goms, die Binntaler-, Berner- und Walliser Alpen. Ab jetzt wartet ein langer, aber schöner Abstieg via Alp Frid und Ernen nach Fiesch.

Binntal mit Albrunpass

Lengtal im Binntal

Finsteraarhorn, Fieschergletscher und Bellwald

Rhonetal mit Rieder- und Bettmeralp
unten: Ausserbinn 

Eggerhorn

 Trusera Suone bei Ernen

Sonntag, 8. August 2010

Fiescher- und Bettmeralp VS

Sonntagsspaziergang


Strecke: Fiescheralp - Bettmeralp - Bettmersee - Bettmeralp
Zeitbedarf: 1,5 Stunden
Höhenunterschied: keine nennenswerten Höhenunterschiede
Kondition: leicht
Technik: leicht

Der 3. Tag der Ferien, nachdem wir am Vortag auf dem Sparrhorn waren. Heute sollte es ein bisschen gemütlicher werden. Meine Eltern verbringen ihre jährlichen Sommerferien auf der Bettmeralp. Der Zufall wollte es, dass wir, meine Partnerin und ich, zur selben Zeit in der Nähe unsere Ferien verbringen, weshalb wir meinen Eltern einen Besuch abstatteten. Sie luden uns im Restaurant Panorama zu einem feinen Zmittag ein.



 Bettmersee mit Bättlihorn

Samstag, 7. August 2010

Sparrhorn VS

Erster Dreitausender


Strecke: Belalp 2094 m - Hotel Belalp 2130 m - Sparrhorn 3021 m - Lüsga  - Lüsgasee 2171 m - Belalp 2094 m
Anfahrt: Zug bis Brig. Postauto bis Blatten bei Naters. Luftseilbahn auf die Belalp
Zeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: 900 m auf- und abwärts
Kondition: anspruchsvoll
Technik: mittel (Zu- und Abstieg zum Gipfel: anspruchsvoll, einige ausgesetzte Stellen)

Der 2. Tag der Sommerferien. Die Reise von Fiesch zur Belalp war ein bisschen umständlich, da wir in Brig fast eine Stunde auf den Bus nach Blatten warten mussten. Von der Bergstation Belalp liefen wir zum Hotel Belalp. Von dort auf den Gipfel des Sparrhorns (3021 m). Der Abstieg der Skipiste entlang war dann nicht mehr so schön. Der Skisport hinterlässt im Sommer nach der Schneeschmelze grosse Narben. Schade für dieses schöne Gebiet.

Aletschgletscher mit Eggis- und Bettmerhorn

Oberaletschgletscher (oder was davon übrig geblieben ist)

 Baustelle Station Hohbiel. Im Hintergrund die Walliser Alpen mit Matterhorn und Co.

Alle Fotos: hier