Sonntag, 3. April 2011

Bantiger

Was unternimmt man und wo geht man hin, wenn man der Müdigkeit wegen keine grosse Tour unternehmen mag und auch keine Lust auf eine weite Reise mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln hat, dennoch aber nicht einfach nur zu Hause rumsitzen mag? Auf den Bantiger!
Der Bantiger ist sozusagen unser Hausberg. Es ist dies nicht der Gurten, der in Volkes Munde als der Hausberg Berns bezeichnet wird. Wir wohnen ja auch nicht in der Stadt Bern, sondern schöner gelegen in der aufstrebenden Gemeinde Ostermundigen, welche den Ostermundigen Berg ihren Hausberg nennen darf. Dort gehen aber eher nur Hundehalter ihre Kläffer Gassi führen, weshalb ich diesen Hügel meide.
Dem Bantiger statten wir mehrmals jährlich einen Besuch ab, meistens dient uns seine Besteigung im Frühling als optimale Trainingstour für den kommenden Bergsommer. Etwa 350 Höhenmeter sind von unserer Haustüre bis auf die Aussichtsplattform zu bewältigen. Von der Aussichtsplattform geniesst man tolle Rundblicke, z. Bsp. zu den Alpen, der Jurakette, dem Emmental - fast den gesamten Kanton Bern kann man von dort oben (947 m) überblicken, aber natürlich nur bei schönem Wetter, und das war es heute, obwohl es gestern im Wallis schöner und wärmer war. Da ich an Höhenangst leide, braucht die Begehung des Sendeturms jedesmal sehr viel Überwindung und Mut. Heute schafften wir diese kleine Tour in nur 3 Stunden, das heisst von der Haustüre aus zur Aussichtsplattform und auf gleichem Weg - via Bolligen, Flugbrunnen und Bantigen - retour in die gute Stube. 

Der Bantiger mit seinem Sendeturm von Ostermundigen aus gesehen

Ausblick vom Sendeturm zu den (Berner) Alpen

Blick zur Stadt Bern





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