Sonntag, 2. Oktober 2011

Frutigen

Gestern Samstag fuhr ich zusammen mit meiner Freundin, welche ihren Geburtstag feierte und mit meinen Eltern mit dem Glacier Express von Brig nach Chur. Der 11.18 Uhr Zug fuhr mit Verspätung ab, da die Lok von Zermatt herkommend einen Defekt hatte und ausgewechselt werden musste. Unser Zug war ausgebucht, dementsprechend herrschte während der ganzen Fahrt ein emsiges Treiben. Unser reserviertes 4er Abteil war schön gedeckt, so dass wir nach einer etwa einstündigen Fahrt das feine Mittagessen an unserem Platz einnehmen konnten. Der Glacier Express fuhr dann ohne Probleme das Goms hinauf, bei Oberwald gings durch den Furka-Tunnel nach Andermatt UR. Von dort fuhr der langsamste Schnellzug der Welt über den Oberalppass, welche die Grenze zum Kanton Graubünden bildet. Von dort gings bergab nach Disentis, wo der Zug eine längere Pause machte und wir uns draussen am Bahnhof unsere Beine vertreten konnten. Danach ging es weiter durch die schöne Rheinschlucht nach Chur, wo wir den Zug verliessen, einen Stadtbummel unternahmen und ein Zvieri essen gingen, bevor wir uns via Zürich auf den Heimweg machten.
Besonders gut gefallen hat mir die Rheinschlucht. Wenn das Wetter im Oktober noch weiter gut bleiben wird, werden wir wohl dorthin wandern gehen.

Bei diesem herrlichen Herbstwetter wollten meine Freundin und ich heute noch ein wenig wandern gehen. Wir entschieden uns nach Frutigen zu fahren. Von dort wanderten wir der Engstlige entlang aufwärts Richtung Adelboden nach Hostalde, wo es eine neue (private) Hängebrücke gibt, welche wir überquerten und mangels Alternativen wieder zurück liefen um noch weiter Richtung Adelboden zu wandern. Bei Grundsteg 904 m überquerten wir erneut auf einer Hängebrücke die Engstlige und wanderten auf der anderen Talseite zurück zum Frutiger Bahnhof.

Strecke: Frutigen Bahnhof 780 m - Linke Flussseite der Engstlige - Hostalde 917 m - Hängebrücke - Hostalde - Grundsteg 904 m - Reinisch 858 m - Frutigen 780 m 
Höhenunterschied: ca. 200 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden 45 Minuten
Schwierigkeit: leicht (T1)
Charakter: gemütliche, ruhige Familienwanderung, die über viele kleinere Hängebrücke führt. Holzkunst am Wegrand

Sinnvolles Fahrverbot ;-)

Die 155 m lange Hängebrücke am Hohstalden

Hostalde mit Hängebrücke
Engstligental mit Blick zum Niesen

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