Samstag, 26. Januar 2013

On the way to Zmutt

Es ist schon immer speziell in Zermatt zu sein, egal zu welcher Jahreszeit. Dort fühle ich mich immer wohl, schon fast wie zu Hause, obwohl ich Zermatt erst vor anderthalb Jahren das erste mal besuchte und seither noch gar nicht so oft dort war.

Mit dem Ziel von der Sunnegga nach Zermatt hinunter zu wandern fuhren wir heute in der ersten Klasse ins schöne Wallis. Es ist doch schön an Wochenenden machen zu können, wonach man Lust hat. Auch das Winterwanderangebot in Zermatt ist toll. Uns zog es nicht per Standseilbahn auf die Sunnegga. Spontan wanderten wir dem Matterhorn entgegen nach Zmutt. Der Aufstieg auf dem vorbildlich unterhaltenen Wanderweg an der Sonne war sehr schweisstreibend, da wir dick eingepackt waren. In Zmutt wollten wir etwas essen, der Magen knurrte, doch die Restaurants befanden sich alle im Winterschlaf. Für den Aufstieg (ab Bahnhof) benötigten wir eine Stunde. Der Abstieg würde auch ein Weilchen dauern, weshalb wir nun im Schatten nach Furi weiter liefen. Auf diesem Wegstück war es bitterkalt. 

Nach etwa einer halben Stunde trafen wir in Furi ein. Ins Restaurant Gitz-Gädi des Hotels Silvana kehrten wir ein. Eine vorzügliche Wahl war das. Die Einrichtung, die Bedienung und das Essen waren hervorragend! Das Hotel sieht auch sehr einladend aus. Wer weiss, vielleicht werden wir hier einmal ein paar Nächte verbringen? 

Gerne wären wir nach dem Essen noch ein Weilchen sitzen geblieben, das super Wetter zog uns aber wieder nach draussen, zudem mussten wir ja noch den Abstieg nach Zermatt unter die Füsse nehmen. Auch hier war der Weg via Zum See nie rutschig und sehr gut begehbar. Beim Zmuttbach trafen wir auf den Weg, auf dem wir am Vormittag im Aufstieg hergekommen waren. Auf demselben Weg ging es zurück nach Zermatt. Den Nachmittag liessen wir im Café Fuchs ausklingen. Mit dem 16.39 h Zug fuhren wir nach Visp und hatten den ganzen 1. Klassewagen für uns allein. So macht Zugfahren Spass.

Spass machte auch diese schöne Rundwanderung bei bestem Wetter. Das war wieder ein sehr schöner und spezieller Tag in einer wunderbaren Gegend. Um solch schöne Tage erleben zu können, stehe ich täglich um 5 Uhr in der Früh auf und schufte achteinhalb Stunden. Auch wenn ich den Winter nicht mag und den Frühling schon lange herbeisehne, kann man in dieser eher tristen Jahreszeit schöne Tage erleben. Vor allem dann, wenn man im Wallis sein kann.

Strecke: Zermatt 1605 m - Zmutt 1936 m - Furi 1867 m - Zum See 1766 m - Zermatt 1605 m
Höhenunterschied: 350 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden 30 Minuten

Dem Matterhorn entgegen

Zmutt

Grün!

Zmuttbach

Eichhörnchen im Vogelhäuschen

Zermatt unterhalb der Mischabelgruppe

Zum See

Rehe oder Hirschkühe




Samstag, 5. Januar 2013

Start ins Wanderjahr 2013

Wenn jemand aus meiner Familie Geburtstag hat, lädt das Geburtstagskind die Familie zu einem Mittagsessen ein. Heute werde ich ein Jahr älter. Meine Freundin und ich laden meine Eltern jeweils zu einem Ausflug und einem Essen ein. Wer mich kennt und wer diesen Blog schon länger mitverfolgt, der weiss, dass ich als Kind meine Sommerferien oft auf der Bettmeralp verbracht habe. Meine Eltern verbringen ihre Ferien im August nach wie vor auf der Bettmeralp. Im Winter waren sie noch nie oben, weshalb ich dachte, dass wir den Geburtstagsausflug dorthin machen könnten.

Nach 11 Uhr trafen wir wir auf der Bettmeralp ein. Auch oben war es wie zuvor unten im Rhonetal neblig. Zuerst besuchten wir den Bettmersee, der im Winter als solchen nicht auszumachen ist. Danach gab es ein feines Zmittag in der Walliser Stube. Anschliessend deckten wir uns im Dorf mit Köstlichkeiten ein und trafen Bekannte. Nach einem kurzen Schwatz spazierten wir auf der Aletschpromenade zur Riederalp. Zwischendurch sahen wir die Sonne, die meiste Zeit wanderten wir aber im dichten Nebel, dazwischen gab es kurze Aufhellungen. Auf der Riederalp assen wir noch ein Zvieri, bevor wir gegen 16 Uhr ins Tal gondelten und uns auf den Nachhauseweg machten.

In der Walliser Stube hörte ich am Nebentisch wie einer erzählte, dass er mit dem Auto von Goppenstein aus 2 Stunden gehabt habe auf die Bettmeralp. In dieser Zeit fuhren wir mit dem ÖV von Bern auf die Bettmeralp.

Strecke: Bettmeralp - Riederalp (Aletschpromenade)
Zeit: 1 Stunde

Kapelle Maria zum Schnee Bettmeralp

Bettmersee

Das Bettmerhorn zeigte sich nur kurz

Kurze Aufhellung auf der Riederalp mit Blick zur Riederfurka

Die nächste Nebelschwade im Anmarsch