Samstag, 16. Februar 2013

Nichts zu murren in Mürren

Die Anreise nach Mürren dauerte etwa gleich lang wie eine Reise nach Zermatt, obwohl Mürren doch so viel näher bei Bern liegt. Der Hinweg war wegen dem vielen Umsteigen auf andere Bahnen auch ein bisschen umständlicher als eine Reise ins Wallis. Trotzdem kann ich jetzt schon sagen, dass das heute ein schöner Tag gewesen ist.

Das östliche Berner Oberland ist seit unserem Wegzug im Jahr 2006 bei uns ein wenig in Vergessenheit geraten. Um eine Wanderung zu unternehmen, waren wir gar nie mehr dort, jedenfalls nicht meine Freundin und ich gemeinsam, die Ausnahme bildet die 2-tägige Faulhornwanderung mit meinen Wanderkollegen.

In Mürren war ich eh schon lange nicht mehr. Ich habe dort oben mal für ein paar Wochen gearbeitet. Damals gab es von Lauterbrunnen zur Grütschalp noch eine Standseilbahn, die durch eine Luftseilbahn ersetzt werden musste. 

Das Wetter präsentierte sich am Vormittag noch nicht so schön. Auf der Grütschalp war es aber trotz des Hochnebels gar nicht mal so kalt. Der Wanderweg beginnt dann auch gerade zu steigen, spätestens ab da hätte man nicht mehr frieren müssen. Der Winterwanderweg oberhalb der Bahnstrecke nach Mürren ist leicht zu gehen und super präpariert. Zwischen der Winteregg und Mürren klarte es auf und wir wanderten nur an der warmen Sonne. Nach etwa eineinviertel Stunden erreichten wir das autofreie Mürren. Im Hotel Restaurant Edelweiss assen wir das Zmittag. Nach dem guten Essen schlenderten wir durchs Dorf und genossen die schöne Aussicht auf Eiger, Mönch und die Jungfrau. Auf gleichem Weg wanderten wir zurück zur Grütschalp.

Strecke: Grütschalp 1520 m - Winteregg 1600 m - Mürren 1668 m - Winteregg 1600 m - Grütschalp 1520 m
Höhenunterschied: 150 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden und 30 Minuten

Wengen

Warum fahren, wenn man laufen kann?

Yeti?

Eiger Nordwand

Eiger, Mönch und Teile der Jungfrau

Jungfrau, 3250 m über dem Talgrund

Winteregg

Vorbildlicher Winterwanderweg



Samstag, 9. Februar 2013

Grächen im Winter

Ach, wie kalt das heute war. Ich glaube in dieser Woche hat es bei uns in Bern jeden Tag geschneit und so richtig kalt ist es leider wieder geworden. Der Winter will einfach nicht von Dannen ziehen. Aber ja, es ist halt erst anfangs Februar. Die Arbeitswoche war eh komisch, die mir sogar noch eine schlaflose Nacht bescherte. Wir liebäugelten diese Woche mit einem Ausflug ins Tessin, wo es ein bisschen weniger kalt ist - ja, und wo die Sonne scheint. Aber eben, ich hatte heute keine Lust schon vor 6 Uhr Morgens aufzustehen. 

Und wenn man die Sonne sehen will und nicht allzu weit fahren will, dann fährt man ins Wallis. Ist ja eh am schönsten dort. Nur im Winter ist es im Tessin wohl schöner, weil es dort unten im Tal keinen Schnee hat. Da wir hier Schnee haben, spielt es mir im Moment keine Rolle in die Höhe, wo es noch mehr Schnee hat, zu fahren. Meine Freundin meinte, wir könnten wieder mal nach Grächen fahren. Bei unserer Ankunft war es bitterkalt. Wir stiegen zum See hinauf. Nach nicht ganz einer halben Stunde kehrten wir beim Hotel Restaurant Zum See ein. Das Essen mundete. Die Gastgeber waren sehr nett. Nach dem Mahl unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang auf den Winterwanderwegen Nr. 7 + 12 oberhalb des Dorfes durch den schönen Wald. Die Wege waren super gespurt und markiert.

Strecke: Grächen 1619 m - Zum See 1720 m - Im Loch - Äbnet - Egga - Grächen 1619 m
Höhenunterschied: 250 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden

Zum See

Lauschiger Waldwinterwanderweg

Grächen

Auf dem Winterwanderweg Nr. 7 + 12

Trotz der Sonne: Es war eiskalt
Grächen

Blick zurück

Auf dem Nachhausweg