Grächen im Winter

Ach, wie kalt das heute war. Ich glaube in dieser Woche hat es bei uns in Bern jeden Tag geschneit und so richtig kalt ist es leider wieder geworden. Der Winter will einfach nicht von Dannen ziehen. Aber ja, es ist halt erst anfangs Februar. Die Arbeitswoche war eh komisch, die mir sogar noch eine schlaflose Nacht bescherte. Wir liebäugelten diese Woche mit einem Ausflug ins Tessin, wo es ein bisschen weniger kalt ist - ja, und wo die Sonne scheint. Aber eben, ich hatte heute keine Lust schon vor 6 Uhr Morgens aufzustehen. 

Und wenn man die Sonne sehen will und nicht allzu weit fahren will, dann fährt man ins Wallis. Ist ja eh am schönsten dort. Nur im Winter ist es im Tessin wohl schöner, weil es dort unten im Tal keinen Schnee hat. Da wir hier Schnee haben, spielt es mir im Moment keine Rolle in die Höhe, wo es noch mehr Schnee hat, zu fahren. Meine Freundin meinte, wir könnten wieder mal nach Grächen fahren. Bei unserer Ankunft war es bitterkalt. Wir stiegen zum See hinauf. Nach nicht ganz einer halben Stunde kehrten wir beim Hotel Restaurant Zum See ein. Das Essen mundete. Die Gastgeber waren sehr nett. Nach dem Mahl unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang auf den Winterwanderwegen Nr. 7 + 12 oberhalb des Dorfes durch den schönen Wald. Die Wege waren super gespurt und markiert.

Strecke: Grächen 1619 m - Zum See 1720 m - Im Loch - Äbnet - Egga - Grächen 1619 m
Höhenunterschied: 250 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden

Zum See

Lauschiger Waldwinterwanderweg

Grächen

Auf dem Winterwanderweg Nr. 7 + 12

Trotz der Sonne: Es war eiskalt
Grächen

Blick zurück

Auf dem Nachhausweg



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