Montag, 20. Mai 2013

Suonen im Baltschiedertal

Heute waren wir in Begleitung eines anderen Paares unterwegs. Im Zug ins Wallis entschieden wir wohin es gehen sollte. Der Entscheid fiel aufs Baltschiedertal. 

Das Wetter war eigentlich in Ordnung, da ich mit Regen rechnete. Es blieb glücklicherweise aber trocken und zwischendurch zeigte sich sogar die Sonne.

Die Wanderung starteten wir in Ausserberg, welches wir per Postauto erreichten. Im Biohof Fischersbiel deckten wir uns mit Köstlichkeiten ein, danach wanderten wir alles der Undra Suon entlang nach Ze Steinu im Baltschiedertal, wo wir die Mittagspause einlegten. Frisch war es im Tal, weshalb wir dort nicht lange verweilten und der Gorperi Suon entlang talauswärts nach Eggen und Eggerberg wanderten.

Mit dem BLS Lötschberger fuhren wir nach Bern zurück.

Strecke: Ausserberg 1008 m - Mili 1040 m - Undra Suon - Ze Steinu 1287 m - Gorperi Suon - Eggen 1017 m - Eggerberg Bhf. 852 m
Höhenunterschied: 300 m aufwärts, 450 m abwärts
Zeit: 3 Stunden

Undra Suon

Auch in diesem Frühling hat es einige Lawinenkegel im Tal


An der Gorperi Suon



Samstag, 18. Mai 2013

Von Tschiertschen nach Chur

Bereits zum 3. mal innerhalb eines Monats zog es mich heute nach Chur. Nachdem ich fast wieder eine Woche krank war und nicht arbeiten konnte, sollte es heute eine gemütliche Wanderung geben in einer Gegend, in der es viel Sonnenschein geben sollte. Die Wahl gestern fiel auf Chur.

Die Reise von Bern aus nach Chur dauert halt schon recht lang, ein Grund, weshalb wir zu selten ins schöne Bündnerland für eine Eintageswanderung fahren. Heute nahmen wir die lange Reise gerne in Angriff, da ich froh war, aus der Stube zu kommen.

Nach der Ankunft in der Alpenstadt wartete noch eine etwa 30-minütige abenteuerliche Postautofahrt nach Tschiertschen im Schanfigg auf uns. Dort um 11.30 Uhr angekommen, machten wir uns sogleich auf die Wanderung Richtung Chur.

Da es jetzt schon recht spät ist und ich sehr müde bin von der langen Reise und der Wanderung, mag ich über die schöne Wanderung, die gar nicht so gemütlich war, leider nicht gross schreiben und verweise auf den Link der tollen Wandersite, wo die Wanderung gut beschrieben ist (wir haben die Wanderung umgekehrt gemacht). Zwischen Ober Grida und Passugg haben wir uns verlaufen, fanden den Weg dank iPhone aber nach einem Umweg der Strasse entlang wieder. Bis dorthin war die Beschilderung gut (Via Son Giachen), nachher nicht mehr so, oder wir sehen einfach nicht mehr so gut... Die Wanderung ist abwechslungsreich, verläuft aber nach Passugg fast nur noch auf Hartbelag. Sie ist eine gut Frühlings- und Herbstwanderung, wenn in der Höhe noch Schnee liegt und kann deshalb zur Nachahmung empfohlen werden. Ideale Wanderung für Leute mit einem langen Anfahrts- und Nachhauseweg, die wegen des oft guten Wetters in Chur dorthin zum Wandern fahren wollen. 

Route: Tschiertschen 1343 m - Usser Praden 1160 m - Ober Grida 982 m - Passugg 740 m - Chur Bhf. 585 m 
Höhenunterschied: 150 m aufwärts, 910 m abwärts
Zeit: 3 Stunden 15 Minuten

Tschiertschen


Erster Blick nach Chur


Blick über Passugg auf Chur

Plessur anfangs Chur

RhB von Arosa kommend kurz vor Chur

Samstag, 11. Mai 2013

Endlich wieder einmal an der Südrampe

Diesen Bericht schreibe ich mit einigen Tagen Verspätung (Mi. 15.5.13). Den Grund dazu erfahren Sie weiter unten im Text.

Relativ spät fuhren wir in diesem Jahr zum ersten Mal an die Lötschberger Südrampe. Der Grund hierfür ist simpel: Vom Wetter her passte es nie, zudem war der Höhenweg lange Zeit gesperrt und wurde erst gegen Ende April offiziell geöffnet, weil es lange Winter war in diesem Jahr. Ja, und wo bleibt eigentlich der Frühling, auf den wir so lange sehnsüchtig warten?

Die Vorfreude auf diese Wanderung war riesen gross, zumal die Wetteraussichten fürs Walllis recht passabel  waren. Die Südrampe ist nach wie vor mein bevorzugtes Wandergebiet, obwohl ich mittlerweile auch andere Regionen im Oberwallis gut mag. Im langen Winter träumte ich oft von dieser speziellen Gegend und sah mir am PC Fotos von früheren Südrampenwanderungen an. Die erste Wanderung konnte ich kaum erwarten.

An diesem Samstag Morgen fühlte ich mich aber nicht so gut als wir in Bern auf den BLS Lötschberger nach Hohtenn warteten. Vor ein bisschen mehr als einem Monat wurde mir eine Darmerkrankung diagnostiziert, eine lange Zeit konnte ich deswegen nicht arbeiten. Die Krankheit machte sich leider wieder bemerkbar, was ich erst auf der Wanderung realisierte.

Auf dem Südrampenweg wanderten wir nach Lidu, danach stiegen wir zur Stägeru Suon ab, welche glücklicherweise Wasser führte. Durch die Jolibachschlucht und über die Hängebrücke stiegen wir wieder auf den Höhenweg auf. Übers Bietschtalviadukt wanderten wir zum Riedgarto, wo wir die erste Pause einlegten.

Danach ging es mir schlecht und ich weiss nicht mehr genau, wie ich den Weiterweg nach Ausserberg schaffte. Die Wanderung konnte ich jedenfalls nicht mehr geniessen. Froh war ich, als wir Ausserberg erreichten. Nun wollte ich einfach nur noch nach Hause. Das Fieberthermometer zeigte 38,3 Grad Fieber an. Um 19 Uhr war ich im Bett. Später wieder auf dem Klo. Die nächsten Tagen wanderte ich zwischen dem Bett und dem WC hin und her.

Und jetzt? Jetzt will ich endlich eine lange Zeit gesund sein und den hoffentlich bald kommenden Sommer in vollen Zügen geniessen!

Strecke: Hohtenn Bhf. 1077 m - Lidu 999 m - Stägeru Suon - Jolibachschschlucht - Hängebrücke - Bietschtalviadukt - Riedgarto 947 m - Manera Suon - Ausserberg 931 m 
Höhenunterschied: 280 m aufwärts, 340 m abwärts
Zeit: 3 Stunden

Luogelkinviadukt

Es blüht an der Südrampe

... und es grünt

Stägeru Suon in der Jolibachschlucht

Rarner Burgkirche

Manera Suon

St. German

Donnerstag, 9. Mai 2013

Ilfisuferweg

Von Langnau nach Trubschachen


Meine Freundin arbeitete noch bis am Mittag und das Wetter ist auch im Mai instabil, weshalb wir am heutigen Auffahrtstag nur einen kleinen Spaziergang unternahmen. 

Zuerst assen wir im Restaurant Bahnhof zu Langnau ein feines Essen. Anschliessend liefen wir alles dem Ufer der Ilfis entlang flussaufwärts nach Trubschachen. Die Wanderung starteten wir beim Bahnhof. Nach 2-3 Gehminuten passierten wir die Fussgängerbrücke über die Bahngeleise, welche zum neu renovierten Ilfisstadion führt. Beim Hockey-Stadion beginnt der Ilfisuferweg.

Strecke: Langnau Bhf. 673 m - Bärau - Trubschachen 731 m
Zeit: 1 Stunde 15 Minuten

Start des Ilfisuferwegs bei der Ilfishalle


Typisch fürs Emmental: Gedeckte Holzbrücken


Schöner Uferweg

Kamblyfabrik in Trubschachen













Freitag, 3. Mai 2013

Ende gut, alles gut

Von der Rheinschlucht zum schönen Caumasee

Wenn's an den Wochenenden nicht schön genug ist zum Wandern, dann nimmt man halt an einem Freitag frei und fährt in eine Gegend, in der es Sonnenschein geben könnte.

Im Osten der Schweiz sollte das Wetter gemäss SF SRF Meteo am Besten sein, also machte ich am Vortag mit einem Bekannten aus dem Thurgau ab. Gemeinsam fuhren wir ab Zürich nach Versam in der Surselva.

Um es vorweg zu nehmen: Der Sonnenschein wechselte sich mit Regen ab, schlussendlich war das Wetter zum Wandern aber gut genug.

Ich scheine meinem Bekannten Pech zu bringen. Auf der letzten Wanderung verstarb sein Vater, heute verlor er sein Portemonnaie (das er aber später, als ich mich schon auf dem Nachhauseweg befand, wieder fand, an der Stelle, wo er seine Regenjacke aus dem Rucksack hervornahm).

Die Wanderung wird auf wandersite.ch gut beschrieben, weshalb ich auf den eigentlichen Beschrieb der Wanderung (aus Zeitmangel) verzichte.

Die Rheinschlucht an sich selber, die Aussichtsplattform bei Conn und besonders der Caumasee haben mir sehr gut gefallen, das Dazwischen fand ich nicht besonders speziell.

Schön war es wieder einmal im Bündnerland wandernd unterwegs zu sein. Ich freue mich schon auf die Wanderferien in Maloja.

Strecke: Versam Station 635 m - Conn 1010 m - Caumasee 997 m - Flims Waldhaus 1090 m
Höhenunterschied: 500 m aufwärts, 50 m abwärts
Zeit: 3 Stunden 30 Minuten

Vorderrhein bei Versam

RhB Richtung Disentis

Rheinschlucht

Versam Station

Aussichtsplattform bei Conn

Caumasee (Lag la Cauma)