Gletschergarten

Schon als wir zu Hause das Haus verliessen, regnete es. Auch im Wallis sah es nicht besser aus. Wir hofften, dass es wenigstens in Zermatt besser aussieht. Ein Blick auf die Webcam - und schon war die gute Hoffnung verflogen. Das iPhone ist ein praktisches Ding, in solchen Momenten wäre ich froh, ich hätte keins. Bei der Ankunft in Zermatt regnete es immer noch und es sah nach keiner Wetterbesserung aus. Mit gepackten Koffern warteten wir in einer internationalen Burgerkette auf besseres Wetter, das aber noch lange nicht kommen sollte. Schnell schritten wir durchs Dorf zur Bergstation des Matterhorn Glacier Paradise und bestiegen die Gondelbahn, welche uns auf Furi fuhr. Im Hotel Silvana quartierten wir uns ein. Nicht nur wir waren klatschnass, auch die Koffer waren nicht unbedingt wasserdicht... 

Da wir nur 4 Tage hier sein sollten und wir uns in den Wanderferien befanden, zogen wir das Wandertenu an um die Region Furi auszukunden. Frisch war es in dieser Höhe bei diesem Hudelwetter, beim Aufstieg zur Hängebrücke beim Gletschergarten kamen wir aber bereits ins Schwitzen. 

Obwohl es dauernd regnete und die Fernsicht keine war, gefiel uns diese kleine Rundwanderung durch den imposanten Gletschergarten sehr. Eine Regenwanderung mit Schirm hat auch ihren Reiz, erst recht, wenn man sich in einer so schönen Gegend befindet.

Route: Furi 1867 m - Hängebrücke 1955 m - Gletschergarten - Schweigmatten 1833 m - Furi 1867 m
Höhenunterschied: 175 m auf- und abwärts
Zeit: 1 Stunde 30 Minuten

Einstieg von Furi zum Gletschergarten: Die 100 m lange Hängebrücke

Beginn des Gletschergartens

Gletschermühlen

Im Gletschergarten

Farbtupfer: Blühende Alpenrosen

 Schweigmattener Schwarznasenschafe vor der Hängebrücke

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