Samstag, 18. Januar 2014

Zu den Wurzeln in Engelberg

Einer von mehreren Gründen, weshalb ich die Berge liebe, ist sicher, dass in mir Engelberger Blut fliesst. Meine Grossmutter väterlicherseits, welche ich leider nie richtig kennenlernen durfte, stammte aus Engelberg, der Obwaldner Exklave. In einem Bericht vom 23. April 2011 habe ich schon darüber geschrieben.

Wir wollen uns ein bisschen vom Wallis lösen, in diesem Winter sind wir ja schon 2 mal ins Berner Oberland gefahren. Heute ging es in die Innerschweiz in den Kanton Obwalden. In den letzten Tagen haben wir die Ferien für dieses Jahr verplant und zum Teil auch Unterkünfte gebucht, nie wird es im Urlaub ins Wallis gehen. Wir mögen das Wallis aber nach wie vor sehr gut, im Sommer an den Wochenenden werden wir wie bis anhin meistens ins Wallis wandern gehen. Was einen auffällt, wenn man andere Regionen besucht, ist, dass die Leute überall (gast-) freundlicher sind als südlich des Lötschbergs. 

Das Motto für den heutigen Tag war einfach das Wochenende zu geniessen, abschalten zu könen, Energie zu tanken, den Kopf zu lüften. Die Arbeitswochen sind streng, die Müdigkeit ist fast nicht mehr aus den Knochen zu bringen. 

Engelberg liegt so ziemlich genau auf 1000 Meter über Meer. Im Dorf hat es noch ein bisschen Schnee. Es gibt viele Winterwanderwege im Talboden und auch auf den Bergen ringsum. Der bisherige Winter gefällt uns mit den milden Temperaturen. Dies war mit ein Grund, weshalb wir im Tal blieben und dort unsere Runden drehten. Vor dem Mittag besichtigten wir das Dorfzentrum, das Kloster, die Skisprungschanze und den Eugenisee. Danach gingen wir essen.

Am Nachmittag wanderten wir am Kloster vorbei Richtung Fürenalpbahn. Ein kräftiger, frischer Wind bliess uns auf dem aus Eis und Pflotsch bestehenden Teerweg ins Gesicht. Nach etwa einer Gehstunde bei Wasserfall angelangt, entschieden wir uns umzukehren. Auf dem Weg via Eienwäldli wanderten wir nach Engelberg zurück, zuerst kehrten wir aber noch ein und stärkten uns für den Rückweg. 

Unterwegs waren wir etwa zweieinhalb Stunden ohne dabei nennenswerte Höhen bewältigt zu haben.

Vorbildlich

Das Kloster

Skisprungschanze

Eugenisee

Auf dem Rückweg

Schöne Allee

Belle Epoque in Engelberg

1 Kommentar:

  1. Belle Epoque in Engelberg...fast wie diese Woche in Kandersteg!!!
    LG Bidi

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