Sonntag, 19. Oktober 2014

Kurzwanderung im Gasterntal

Das schöne und milde Herbstwetter lockt einen Naturliebhaber in die Natur, besser gesagt in die schöne Schweizer Bergwelt. Heute schnürten wir wieder einmal unsere Wanderschuhe und fuhren nach Kandersteg. Mit dem Bus gings dann weiter zur Talstation der Sunnbüelbahn, von dort aus zu Fuss ins Gasterntal.

Für den Aufstiegsweg wählten wir die Fahrstrasse, weil wir ehrlich gesagt den "normalen" Wanderweg nicht fanden:


Kandersteg und die Talstation der Sunnbüelbahn liegen gegen 11 Uhr Vormittags noch im Schatten. Es ist frisch, in der Schlucht weht zudem ein kühler, garstiger Wind.



Über der Kander geht es durch die enge, tief eingeschnittene Schlucht zuerst noch ein bisschen auf der Strasse entlang. Auf dem Wanderweg gelangen wir endlich an die Sonne:


Das Tal erhält um diese Jahreszeit nicht mehr durchgehend Sonnenschein. Anfangs Tal herrscht eine mystische Stimmung:



Das Hotel Waldhaus hat bereits verschlossene Türen. Hier wollten wir eigentlich eine Pause einlegen und etwas kleines, warmes Essen:


Wir wanderten weiter taleinwärts und fanden später ein sonniges, gemütliches Plätzchen um unser Essen einzunehmen. Beim Punkt 1381 überquerten wir die Kander. Auf der anderen Flussseite (Strasse) wanderten wir wieder nach Waldhaus zurück.




Durch die Chluse und dieses mal auf dem richtigen Wanderweg wanderten wir nach Eggeschwand und danach alles der Kander entlang nach Kandersteg zurück.



Am Bahnhof gebe ich ein auf dem Weg gefundenes GA am Schalter ab. Beim Bahnhofsbuffet stärken wir uns auf der sonnigen Terrasse.

Blick auf die Blüemlisalp:


Insgesamt waren wir heute zwischen 2 1/2 und 3 Stunden unterwegs, dabei bewältigten wir etwa 200 Höhenmeter im auf- und abwärts gehen. Die Wanderung tat sehr gut und es ist erfreulich, dass Doris die Wanderung ohne grosse Schmerzen bewältigen konnte. Es geht langsam aufwärts.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Marlinger Waalweg

Der Marlinger Waalweg ist 13 km lang und somit der längste Waal Südtirols - für uns, resp. Doris ist diese Strecke derzeit zu lang, weshalb wir die Wanderung nicht wie üblich in Töll, sondern in Marling starteten. Wir wanderten von Marling nach Lana.


Der Marlinger Waal wurde 1775 auf Veranlassung der Karthäusermönche aus Karthaus im Schnalstal angelegt, die in Marling den Goyenhof, einen grossen Weinhof, besassen. Der Bau des Weges nebem dem Bach war nötig, um den Wasserlauf instand halten zu können. Die Bauarbeiten verschlangen damals eine gewaltige Geldsumme, die Investition machte sich aber bezahlt: Schliesslich konnten 300 Hektar Kulturgrund bewässert werden.



Quelle: Rund um Meran, Rother Wanderführer


Mit der Vinschgaubahn fuhren wir nach Marling. Der Zug im Bahnhof Meran:




Nach einem kurzen, aber steilen und schweisstreibenden Aufstieg treffen wir auf den Marlinger Waal:


Etwa eineinhalb Stunden lang wanderten wir auf dem Marlinger Waalweg nach Lana. Die gesamte Wanderung war unschwierig und es hatte sehr viele Leute unterwegs. 









Montag, 6. Oktober 2014

Vom Dorf Tirol nach Schenna

Mit einem vollgefüllten Bus fuhren wir ins Dorf Tirol, welches sich oberhalb von Meran befindet. Im Bus waren wir mit Abstand die Jüngsten. 

Ankunft im Dorf Tirol:


Zuerst wanderten wir in Richtung des Schlosses Tirol:


Aussicht ins Apfelland Vinschgau:


Und hier schweift der Blick auf Meran:


Auf einem von Palmen gesäumten schönen Aussichtsweg laufen wir ins Dorf Tirol zurück:


Auf einem doch recht stark befahrenen Strässchen machen wir uns auf den Abstieg durch Apfelplantagen  zum Fluss Passer, den wir überqueren. 

Auf dem Gegenhang des Passerflusses: Schenna, unser Tagesziel


Weiter führt der Weg dem Passer entlang durch Obstplantagen:


Auf dem Aufstieg nach Schenna treffen wir auf den Maiser Waal. Dem Maiser Waalweg folgen wir etwa 10 Minuten. Ein Waal ist ein Bewässerungskanal, der das Wasser von einem Bergbach zu den Obstplantagen leitet. Die Waale haben die gleiche Bedeutung wie die Suonen im Wallis, da es in und um Meran ähnlich trocken ist wie im Wallis:




Wir verlassen bald den Waalweg und steigen ins schöne Dorf Schenna hoch, wo wir uns stärkten und anschliessend mit dem Bus nach Meran hinunter fuhren. Im Hotel genossen wir den Open Air Whirlpool. Insgesamt waren wir etwa 2 Stunden unterwegs, was für Doris zu viel war. Dabei bewältigten wir etwa 450 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

In Schenna:




Sonntag, 5. Oktober 2014

Meran Schloss Trauttmansdorff

Die Anreise von Bern nach Meran (via Zürich, Landquart, Zernez, Nationalpark und Ofenpass, Vinschgauerbahn) war wunderschön und doch eher lang; im Vergleich zur Rügenreise aber kein Vergleich. Unser Hotel befindet sich nur etwa 5 Gehminuten vom Bahnhof und von der Innenstadt entfernt. Dann kriegten wir im Hotel die Panoramic Suite - Perfekt!
Meine Freundin, die vor ein paar Tagen 40 Jahre jung wurde, ist immer noch arbeitsunfähig und kann keine grösseren Wanderungen unternehmen. Sie brach sich damals beim Sturz auf der Bettmeralp einen Rückenwirbel. 

Nach der Ankunft und dem Bezug der Suite machten wir uns sogleich auf Erkundungstour. 

In der Innenstadt von Meran. Fussgängerzone mit Lauben:




Beim Kurhaus:


Auf der Kurpromenade und dem Sissiweg machten wir uns auf zum Botanischen Garten beim Schloss Trauttmansdorff (Wanderzeit ca. 45 Min.):


Unterwegs. Wir dachten zuerst schon, dass sei der Botanische Garten, er war es aber nicht, wir mussten noch einmal ca. 15 Minuten gehen:



Der Eintritt in den Botanischen Garten ist nicht gratis - ein Besuch ist dennoch lohnenswert!





Mit dem Bus fuhren wir nach Meran zurück.