Samstag, 7. November 2015

Rundwanderung Alpen Tatz und Ladu

Kurz nach 11 Uhr entstiegen wir in Hohtenn VS dem gut besetzten BLS Lötschberger. Mit der Masse begaben wir uns auf den Südrampenweg, den wir kurz vor dem Luogelkinviadukt verliessen und uns auf den schönen Aufstieg zur Alpe Tatz machten.

Das Wetter war wiederum perfekt - der Himmel wolkenlos und warme angenehme Temperatur. Der einstündige Aufstieg zur Alpe Tatz bot schöne Ausblicke ins Rhonetal und auf die Südrampe. Auf einem aussichtsreichen Bänkchen machten wir eine längere Mittagspause und genossen einfach das milde Herbstwetter.

Hernach begaben wir uns auf den schönen Weg zur Alpe Ladu. Danach wartete noch ein wunderschöner Abstieg zum Bahnhof in Hohtenn.

Strecke: Station Hohtenn 1077 m - Chrizji 1238 m - Tatz 1496 m - Ladu 1354 m - Station Hohtenn 1077 m
Höhenunterschied: 500 hm auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden und 30 Minuten

Luogelkinviadukt

Schöner Aufstiegweg zur Alpe Tatz

Blick über den Bahnhof Hohtenn ins Rhonetal gen Unterwallis

Alpe Tatz

Aussicht über die Alpe Tatz auf die gegenüberliegende Bergseite (Bürchen)

Lauschiger Weg zwischen den Alpen Tatz und Ladu

Lauschiger Weg II

Lauschiger Weg III

Alpe Ladu

Schöner Abstiegsweg

Bahnhof Hohtenn. Blick ins Oberwallis

Schöner Abstiegsweg II

Samstag, 31. Oktober 2015

Sonne und Wärme im Wallis

Meine Wetter-App (Meteo Schweiz) zeigte so um 14 Uhr 23 Grad an in Visp. Den ganzen Tag über war am Himmel kein Wölkchen zu sehen. Der Schock dann auf der Rückreise, als wir bei Mülenen in den Nebel eintauchten - in Bern war's dann nur noch 7 Grad.

Das heute war die erste Wanderung seit 3 Wochen. Wir hatten an den letzten Samstagen immer etwas anderes los. Jetzt, sofern das Wetter so bleibt im November, können wir wieder Wandern gehen.

Gemütlich fuhren wir mit den SBB via Visp nach Turtmann. Vom Bahnhof liefen wir über den Rotten durch Getwing bis in die Nähe der ARA Leuk, wo der Wanderweg durch den sonnigen Hang mit den Perückensträuchern zur Hohen Brücke führt. Jedes Jahr besuchen wir die Perückensträucher, in diesem Jahr war das rote Leuchten der Sträucher nicht so intensiv wie in den vergangenen Jahren. Was ist so speziell an diesem Perückenstrauch? Es gibt ihn in Europa sonst nur in der Mittelmeerregion und im Süden Europas. 

Nach etwa einer Wanderstunde trafen wir bei der Hohen Brücke an, wo wir die Mittagspause machten und die Sonne und die Wärme genossen. Nach etwa einer halben Stunde machten wir uns auf den Aufstieg nach Erschmatt. Von dort gings in einer Viertelstunde nach Bratsch. Anschliessend machten wir uns auf den schönen Abstieg nach Gampel.

Strecke: Turtmann Bahnhof 623 m - Unter Getwing 620 m - Hohe Brücke 900 m - Erschmatt 1228 m - Bratsch 1091 m - Gampel Dorf 634 m - Bahnhof Gampel-Steg 632 m
Höhenunterschied: 600 hm auf- und abwärts
Zeit: 3 Stunden und 15 Minuten


Platten mit Perückensträuchern

Mutter und Tochter? Eringer

Schwarznasenschafe in Unter Getwing



Hohe Brücke

Blick auf den Pfynwald

Blick ins Oberwallis nach Visp

Erschmatt

Bratsch



Luftseilbahn Gampel - Jeizinen

Obere Wasserleite

Freitag, 9. Oktober 2015

Nessjeri Suone

Von der Belalp nach Birgisch

Heute Morgen bin ich mit Ohren- und Halsschmerzen erwacht. Geplant war ins Binntal zu fahren. Auf dem Weg nach Brig entschieden wir uns um, eine Wanderung an einem Walliser Südhang sollte es sein. Im Juli wollten wir bereits mal der Nessjeri Suone entlang laufen, dichte Wolken über der Belalp verhinderten dieses Vorhaben, wir machten damals den Massa-Weg.

Der 08.07 h Zug ab Bern war rappelvoll, von Brig fuhren 2 Postautos nach Blatten bei Naters. Sogar Freitags hat es viele Leute unterwegs, war für ein Graus.

So waren wir bereits um 10.00 Uhr auf der Belalp. Die Menschenmasse zog es in Richtung der Hängebrücke über die Massaschlucht. Wir folgten ab der Belalp dem Weg zum Foggenhorn, welchen wir vor ein paar Jahren schon einmal unternahmen.

Auf der Höhe von 2098 m trafen wir auf die Nessjeri Suone, wir hatten Freude, dass sie noch Wasser führte. Auf dem Hüterweg machten wir uns oft durch Matsch auf den Weg zur Alp Nessel. Auf der Alp Nessel legten wir die Mittagspause ein. Hernach wartete der lange Abstieg nach Birgisch. Da ich leicht angeschlagen bin, beendeten wir die Wanderung hier. Wir wollten zuerst noch via Mund nach Lalden wandern und dort auf den Lötschberger gehen, welcher uns direkt nach Bern bringen sollte. In Birgisch bestiegen wir schon kurz vor 14 Uhr das Postauto nach Brig. In Brig war's sommerlich warm und wir genossen nicht nur das warme und sonnige Wetter, sondern auch noch eine grosse Portion der besten Marronis der Schweiz (oder sogar der Welt).

Strecke: Belalp 2098 - Nessjeri Suone - Alp Nessel 2010 m - Birgisch 1091 m
Höhenunterschied: 100 m aufwärts, 1100 m abwärts
Zeit: 3 Stunden

Gut zu erkennen die Nessjeri Suone

Nessjeri

Alpe Bäll

Oft eine sumpfige Angelegenheit

Belalp, Alpe Bäll (im Hintergrund das Bettmerhorn, Aletschwald, Riederfurka)

Nessjeri Suone

Zoom zum Aletschgletscher

Belalp, Aletschgletscher, Nessjeri Suone

Alp Nessel

Mittagspause unterhalb des Foggenhorns auf der Alp Nessel

Lauschiger Abstiegsweg

Brig-Glis

Oberhalb Birgisch

Oberschta Suone

Im Hintergrund Mund

Dienstag, 6. Oktober 2015

Morteratsch

Die Wetterprognosen sahen im Engadin besseres Wetter voraus als in Bergün, also fuhren wir mit der Rhätischen Bahn durch den Albulatunnel ins nahe gelegene Oberengadin nach Morteratsch.

Die Bahnstation Morteratsch (Strecke Pontresina - Tirano) befindet sich am Rande des Gletschervorfeldes des Morteratschgletschers

Auf dem durchgängig kinderwagentauglichem Weg spazieren wir gemütlich durch das Gletschervorfeld in Richtung der Berninagruppe (Piz Bernina) zur Zunge des Morteratschgletschers

Beinahe zertrampelte Doris diese kleine Ringelnatter

Alle paar Meter trifft man auf Infotafeln, die zeigen, wie weit der Gletscher einmal reichte. 1920 endete der Gletscher hier

Bis hier kam der Gletscher 1970. Es sind noch einige Hundert Meter zu gehen, bis man auf den Gletscher trifft...

Auf dieser Tafel ist die Jahreszahl 2015 zu lesen, auf dem Stein hintendran 2010. Ist der Gletscher zwischen 2010 und 2015 ein paar Meter gewachsen? Und jetzt im Sommer (wir schreiben ja immer noch das Jahr 2015) so stark zurückgegangen?






Hier schon auf dem Rückweg. Leider verhüllen die Wolken immer noch den Blick auf den Piz Bernina, dem höchsten Berg und einzigem 4000er der Ostalpen

Station Morteratsch
Heute waren wir sehr gemütlich, etwa eineinhalb Stunden rein wandernd unterwegs. Der Weg nach Vadret da Morteratsch steigt immer leicht an, insgesamt bewältigt man dabei nur einen geringen Höhenunterschied