Samstag, 14. Februar 2015

Um den Davosersee

Meine Freundin und ich sind schon seit einiger Zeit am kränkeln, aufs Schlittenfahren hatten wir heute Morgen keine Lust. Das Wetter war auch nicht mehr so schön wie am gestrigen Freitag. Filisur ist ein Knotenpunkt der RhB. Hier kreuzen sich zur vollen Stunde die Züge von St. Moritz nach Chur und von Chur nach St. Moritz, zudem fährt ein weiterer Zug nach Davos Platz. Wir entschieden uns am Bahnhof nach Davos zu fahren um dort den Ort zu erkunden.

Zuerst liefen wir von Davos Platz nach Davos Dorf. Dort entdeckten wir den pinkfarbenen Winterwanderwegweiser, der uns zum Davosersee führte. Ihn umrundeten wir, machten auf halber Strecke in einem gemütlichen Café aber noch eine Mittagspause. Wieder in Davos Dorf angekommen, fuhren wir mit dem Zug nach Davos Platz zurück. Nach einem weiteren Sightseeing fuhren wir mit dem Zug durch die imposante Landwasserschlucht nach Filisur zurück. Heute waren wir etwa 3 Stunden zu Fuss unterwegs.

Irgendwo im grossen Davos mit Blick zu dem erst vor kurzem eröffneten und in die Schlagzeilen geratenen "goldenen Ei"

Am Davosersee

Lauschiger Wegabschnitt

Blick Richtung Davos City

Der zur Stromproduktion genutzte Davosersee

Freitag, 13. Februar 2015

Von Filisur nach Alvaneu Bad

Mit dem Ziel, am morgigen Samstag nach Bergün Schlitten zu fahren, fuhren wir heute bis am Sonntag nach Filisur. Nach dem Zimmerbezug im Hotel Schöntal wanderten wir gegen 14 Uhr von Filisur nach Bad Alvaneu. Nach einer Stärkung im Restaurant des Bades wanderten wir auf dem gleichen Weg der Albula entlang nach Filisur zurück. Insgesamt waren wir etwa 2 Stunden unterwegs.

Blick zu unserem Hotel in Filisur

Die erste Weghälfte führte durch Schatten

An der Albula entlang

Brücke zum Bad Alvaneu

Bad Alvaneu

RhB Unesco Welterbe Bahnstrecke Albula

Samstag, 7. Februar 2015

Wandern und Schlitteln in Grindelwald

Heute war ich zur Abwechslung mal mit einem Arbeitskollegen unterwegs. Mit dem Zug fuhren wir nach Grindelwald, mit der Gondelbahn ging es nach etwa einer halben Stunde des Schlangestehens auf die First. Oben mieteten wir einen Schlitten für 2 Personen und wanderten in Richtung Faulhorn. Grindelwald lag unter einer zähen Nebeldecke, auf der First war es sonnig und warm. Die 2-stündige Wanderung hatte es in sich, sie war sehr, sehr anstrengend. Der Winterwanderweg war zwar gut präpariert, doch zum Teil war er recht steil. Ich hatte echt Mühe dort hochzukommen. Auf dem höchsten Punkt, der Reetihitta (2553 m) angekommen, wartete eine lange Schlittelabfahrt auf uns. Der Schlitten eignete sich nicht um zu zweit damit zu fahren, so dass wir abwechselnd alleine fuhren. Die andere Person lief (und rannte z. T.) dann halt hinter her. Bis zur Bussalp fuhr ich meistens mit dem Schlitten, danach der Kollege bis nach Grindelwald. 

Stecke: First 2166 m - Gummihitta 2262 m - Bachsee 2265 m - Burghitta 2438 m - Reetihitta 2553 m - Oberläger 2022 m - Bussalp 1798 m - Lochsteina 1426 m - Grindelwald Bahnhof 1034 m
Höhenunterschied: 500 m aufwärts, 1600 m abwärts (etwa 700 m zu Fuss und 900 m mit Schlitten)
Zeit: 4 Stunden und 30 Minuten

Schon zu Beginn geht es aufwärts

Blick zurück auf die First

Gämse

Eiger Nordwand und Nebelmeer über Grindelwald

Wetter und Schreckhorn? Ich kenne halt nur die Walliser Gipfel...

Der lange Aufstieg

Blick zurück

Sehr viele Leute waren auf diesem Weg unterwegs

Bachsee

Schlittenpiste Richrung Bussalp