Samstag, 28. Mai 2016

Suonenwanderung im Saastal

Strecke: Saas-Fee 1803 - Bodmerwasser - Bodmen 1772 m - Saas-Almagell 1670 m - Heuwete Suone - Moosgufer Suone - Saas-Grund 1559 m
Höhenunterschied: 200 m aufwärts, 350 m abwärts
Zeit: 2 Stunden und 30 Minuten

Bis zur Einfahrt in den Lötschberg-Basistunnel regnete es. Im Wallis war das Wetter dann ganz passabel. Im Saastal bliess ein kühler Südwind. Nach 4 Jahren war es wieder mal an der Zeit, der schönen Moosgufer Suone einen Besuch abzustatten. Um die Wanderung ein wenig in die länge zu ziehen, starteten wir die Wanderung in Saas-Fee. Bevor wir uns auf dem Waldweg nach Saas-Almagell machten, besuchte ich kurz die Bodmerwasser Suone - sie führte Wasser.

Der Start des Suonenweges in Saas-Almagell befindet sich bei der Talstation der Bergbahn. Die Heuwete Suone führte kein Wasser. Im unteren Teil wurde die Suone zugeschüttet und in Rohre verlegt. Was haben die sich da überlegt?!

Die Moosgufer-Leitung führte erfreulicherweise Wasser. Ich finde die Moosgufer ist eine der schönsten Suonen im Oberwallis. Die Wanderung war ein Genuss. Beim Rundweg in Saas-Grund begegneten wir noch der Suone Oberes Fliehwasser. Gemäss suone.ch dient diese Suone nur noch als Tränke für das Vieh.

Link zur Wanderung vom 26. Mai 2012

Start in Saas-Fee 1800 m

Bodmerwasser

Waldweg nach Saas-Almagell

Einstieg auf den Almageller Suonenweg - Heuwete Suone

Saas-Almagell

Zugeschüttete und in Rohre verlegte Heuwete Suone

Brücke über den Almagellerbach - Start der Moosgufer-Leitung

Moosgufer Wasserleite

Blick vom Hüterweg über Saas-Almagell zum Mattmark Stausee




Oberes Fliehwasser

Allalinhorn / Saas-Fee

Saas-Grund



Samstag, 21. Mai 2016

Bietschi im Bietschtal

Strecke: Ausserberg Bahnhof 931 m - Manera Suon - Riedgarto 947 m - Naturbrücke 1024 m - Bietschi 1456 m - Chrüterbeizli Rarnerchumma - Rarnerchumma 894 m - Station Raron 639 m
Höhenunterschied: 600 m aufwärts, 900 m abwärts
Zeit: 4 Stunden

Endlich sommerliches Wetter. Die erste T-Shirt-Wanderung des Jahres. Ja, sogar mir war es im Abstieg nach Raron Dorf zu heiss. Ich, der sonst die Hitze mag, aber eben, man ist es sich noch nicht gewohnt, weil es bis anhin immer eher frisch war.

Von Ausserberg bis zur Naturbrücke im Bietschtal liefen wir auf dem Südrampenweg. Der weitere Wegverlauf zur idyllisch gelegenen Alp Bietschi war still und einsam, nur das Rauschen des Bietschbachs war zu hören. Von der Alp Bietschi geniesst man einen schönen Blick aufs Bietschhorn. Von hier führt noch ein Weg in 1 Stunde und 45 Minuten nach Reemistafel auf fast 2000 Metern ü. M.

Der Rückweg talauswärts war der gleiche wie der Hinweg. Statt auf dem Südrampenweg nach Ausserberg oder Hohtenn zu wandern, entschieden wir uns nach einer Erfrischung im Chrüterbeizli den Abstieg nach Raron unter die Füsse zu nehmen. Der Weg ist sehr steil und nicht besonders schön.

Start in Ausserberg

Schöner Höhenweg

Rhonetal

Manera Suon


Bietschtalbrücke

Sicht talauswärts

Bietschhorn 3934 m

Bietschi 1456 m

Bietschi, Blick talauswärts

Auf dem Rückweg

Bietschtalbrücke

Rarnerchumma

In Raron

Sonntag, 15. Mai 2016

Tulipa grengiolensis

Es wird langsam zur Tradition in der zweiten Maihälfte die Tulpen von Grengiols im Goms zu besuchen. Diesmal begleiteten uns meine Mutter, meine Schwester und ihr Freund. Leider blühten die Tulpen noch nicht wirklich.

Von Grengiols wanderten wir gemütlich nach Mörel. Von dort gings nach einer Pause weiter auf dem Kastanienweg nach Bitsch. Wiederum war das Wetter im Wallis sonnig. Leider blies ein kräftiger kühler Wind.

Bilder von den blühenden Tulpen aus den Jahren 2014 und 2015:


Wir waren etwa 3 Stunden unterwegs, dabei bewältigten wir einen Aufstieg von 350 Metern und einen Abstieg von 500 Metern.

Strecke: Grengiols Bahnhof 890 m - Tulpenäcker 1052 m - Grengiols 976 m - Vogelturm - Camping Tunetsch 757 m - Mörel 759 m - Kastanienweg - Eggelti 999 m - Äbnet 878 m - Sattel 831 m - Bitsch Bahnhof 691 m


In Grengiols

Blick ins Goms auf Bellwald, Fiesch und Ernen

Ein paar wenige Exemplare der Tulipa grengiolensis standen in Blüte


Der Tulpenacker mit Blick zum Eggerhorn

Aletschplateau und Betten, wo wir vor einer Woche waren

Mörel

Auf dem Weg nach Mörel

Kastanienselve Mörel

Schöner Höhenweg

Glishorn



Samstag, 14. Mai 2016

Von Kalpetran nach Visp

29 Franken kostet im Täscherhof der Halbpensionszuschlag. Dafür kriegt man ein 4-Gang-Menu (Suppe, Salat, Hauptgang [Das Fleisch kann man auswählen!], Dessert). Prima Preis- / Leistungsverhältnis! Das Essen schmeckt super fein. Man kriegt mehr als genug. Im Täscherhof gingen wir noch nie hungrig vom Tisch - im Gegenteil. Das gesamte Personal ist nett. Die Superiorzimmer sind gross, neu, sauber und ruhig. Wir fühlen uns im Täscherhof wie daheim.

In Zermatt läuft derzeit nicht viel. Die meisten Bahnen fahren nicht. In der Höhe liegt noch Schnee. Wir entschieden uns talabwärts wandern zu gehen. Das Mattertal besteht ja nicht nur aus Zermatt, das Tal hat viel zu bieten. Spontan entstiegen wir in Kalpetran der MGB um wenn möglich bis nach Visp zu wandern.

Der Höhenweg von Kalpetran nach Stalden war schön und bot tolle Ausblicke. Von Stalden bis etwa Milachru wars auch noch nett. Danach verläuft der Planetenweg meist der Vispa entlang nach Visp. Das Wegstück zieht sich und ist nicht mehr so speziell.

Wir waren etwa 2 Stunden und 30 Minuten unterwegs. 

Start unten in Kalpetran

Schöner Höhenweg über den Bahngeleisen

Milibach bei Stalden

Stalden VS

Erdpyramiden von Stalden


Südrampengefühle auf dem Planetenweg zwischen Stalden und Visp

Neubrück

Vor Visp mit Blick ins Baltschiedertal



Freitag, 13. Mai 2016

In Täsch

Wir flüchteten vom Lärm der neuen Nachbarn und vom schlechten Wetter in südlichere Gefilde. Da wir schon bald für eine Woche nach Ascona fahren, entschieden wir kurzfristig über die Pfingsttage nach Täsch in den von uns geliebten Täscherhof zu fahren. Als wir gegen 15 Uhr im Wallis aus dem Lötschberg-Basistunnel fuhren, erwartete uns Sonnenschein.

Nach dem Zimmerbezug lud das Wetter zu einer kleinen Rundwanderung ein. Durch das Dorf auf der alten Kantonsstrasse liefen wir zum idyllischen Schalisee und auf dem Rückweg der Vispa entlang nach Täsch zurück.

Junge Schwarzhalsziegen in Täsch

Täsch 1449 m

Wässerwiesen in Täsch

Schalisee

Schalisee

Der Mattervispa entlang zurück nach Täsch