Sonntag, 26. Juni 2016

An der Fiescher Wyssa

An der Fiescher Wyssa waren wir bereits vor bald 5 Jahren, anlässlich unserer Wanderferien im August 2011 in Fiesch.

Johannes Gerber von suone.ch erzählte mir im letzten Jahr, dass die Fiescher Wyssa aufgegeben wurde. Ihr wollte ich nun wieder mal einen Besuch abstatten. Eigentlich wollten wir heute ja woanders wandern gehen, nämlich in die Höhe auf das Aletschplateau, aber das Wetter war nicht gut genug, alles war verhangen, so entschieden wir uns in der MGB in Fiesch wandern zu gehen. 

Die Fiescher Wyssa präsentiert sich derzeit in einem kümmerlichen Zustand. Der Hüterweg (also der Wanderweg) ist verwachsen und stellenweise kaum mehr sichtbar. Beschwerlich kam dazu, das allles nass war und wir dadurch im meter hohen Gras auch nass wurden. 

Da ich diese Wanderung nicht zur Nachahmung empfehlen kann, verzichte ich auf einen detaillierten Routenbeschrieb. 

In der Regel wandern wir immer samstags. Das hat den Vorteil, dass man sich am nächsten Tag mit Ausschlafen besser erholen kann, es weniger Leute in den Zügen hat und man am Abend mehr Zeit hat um einen Bericht auf dem Blog zu verfassen. Deshalb mache ich nun aus Zeitgründen Schluss. Gestern war das Wetter schlecht plus Fussball, deswegen waren wir heute ausnahmsweise mal an einem Sonntag unterwegs. 

Strecke: Fiesch Bahnhof - Fiescher Wyssa - Laggera - Fieschertal
Zeit: 1 Stunde und 30 Minuten

Wieder mal starten wir eine Wanderung am Fiescher Bahnhof

Einstieg auf die Fiescher Wyssa

NIcht mehr viel deutet auf eine Suone hin

Blick auf Ernen und Fiesch

Es war nass

Fiescher Wyssa



Meter hohes Gras 

Laggera

Fieschertal

Das Wysswasser führt sehr viel Wasser (Blick Richtung Brughütte)

Samstag, 18. Juni 2016

Wieder mal an der Visperi Suone

Das erste und letzte mal besuchten wir die sehr schöne Visperi Suone am 10. Oktober 2010. Der 10.06 Uhr Zug von Bern nach Visp fuhr in Bern erst um 10.14 h ab (ja Werner, ich scheine diese Verspätungen irgendwie anzuziehen...). Uns störte das heute aber nicht gross, da wir in Visp oder Brig nicht umsteigen mussten, denn die heutige Wanderung startete nämlich am Visper Bahnhof.

Der Weg zum Einstieg an die Visperi Suone ist nicht ausgeschildert. Man folgt vom Bahnhof Süd zuerst dem Weg Richtung Visperterminen und wandert zuerst mal durch die Visper Fussgängerzone bis zum Friedhof, welchen man passiert. Dann folgt man dem Wegweiser Richtung Gamsen und Eyholz. Auf der Hauptstrasse bei der blauen Tafel mit der Bezeichnung "Visperterminen" findet man den Einstiegsweg auf den Hüterweg der Visperi Suone.

Hat man die Suone einmal gefunden, wandert man ihrem zum Teil spektakulären Verlauf entlang. Die Visperi durchquert viele felsige Stellen, die mit Ketten und Handläufen gesichert sind. Auch das Waldbrandgebiet vom April 2011 durchquert man. Es gibt viele abschüssige Stellen. Die Visperi bietet viel Abwechslung und schöne Ausblicke auf die Südrampe und den verbauten Talgrund zwischen Visp und Brig.

Über Gamsen verlässt man den Hüterweg und steigt ins Tal ab. Wir wählten nicht den markierten Weg nach Glis und Brig, sondern stiegen auf den Weg Richtung Glishorn und Simplonpass auf. Ein wenig über dem Talgrund wanderten wir bis wir über Brig waren. Wir trafen dabei noch auf eine nicht wasserführende Suone. Dann stiegen wir nach Brig ab. Auf dem Sebastiansplatz kehrten wir noch ein und genossen das sonnige und warme Wetter. Ja, das Wetter war heute im Wallis gar nicht schlecht.

Im Berner Oberland regnete es dann, als wir uns (pünktlich) auf den Heimweg machten und den Basistunnel in Frutigen verliessen.

Strecke: Visp Bahnhof - Visperi Suone - Gamsen - Brig Bahnhof
Zeit: 3 Stunden

Das Ende der Visperi Suone ist der Beginn der Wanderung

Visp, im Hintergrund die Südrampe mit Ausserberg und Eggerberg

Spektakuläre Visperi Suone


Beim Waldbrandgebiet

Über dem Talgrund zwischen Visp und Brig

Abwechslungsreiche Visperi Suone

Ein BLS Lötschberger auf der Südrampe




Mund und Gredetschtal

Brig-Glis

Ein Reh

Die mir unbekannte Suone über Glis / Brig

Freitag, 10. Juni 2016

Ponte Tibetano

Die letzten 2 Tage genossen wir ohne zu wandern, der Wetterbericht für diese 2 Tage war nicht besonders gut, das Wetter war dann aber meist sonnig mit nicht nennenswertem Regen. Heute wurde es sommerliche 27 Grad.

Mit dem Postauto fuhren wir von Locarno nach Sementina, Via Cantonale. Wenn man die stark frequentierte Strasse überquert, findet man einen Wegweiser am Flüsschen Sementina. Der Rundweg zur Ponte Tibetano ist gut markiert (weisses Schild "Carasc"). Der erste Teil des Aufstiegs ist steil und befindet sich meistens im Wald. Nach etwa eineinhalb Stunden trafen wir bei der imposanten Hängebrücke ein. Die Begehung braucht schon ein wenig Mut, da die Brücke sehr lang und sehr hoch über dem Abgrund hängt. Wir marschierten jedenfalls durch, ohne einen Blick in den Abgrund oder auf die Magadinoebene zu werfen.

Nach der Überquerung der Brücke steigt der Weg wieder ein bisschen, bevor es dann direkt runter nach Monte Carasso geht. Der Weg ist zum Teil mühsam zu gehen, Wanderschuhe sind ein Muss (wir sahen viele Turnschuhwanderer).

Strecke: Sementina 247 m - Ponte Tibetano 700 m - Monti Leone 729 m - San Bernardo 616 m - Monte Carasso 224 m - Sementina 247 m
Höhenunterschied: 650 m auf- und abwärts
Zeit: 3 Stunden

Sementina

Magadinoebene


Ponte Tibetano



Monte Carasso

Dienstag, 7. Juni 2016

Olivenweg Gandria

Zugfahren kann mühsam sein. Am Samstag, unserem Anreisetag, hatte der IR von Luzern nach Locarno fast 20 Minuten Verspätung, das heisst, wir kamen mit einer grossen Verspätung in Locarno an. Wir mussten dann das Taxi nehmen um nach Ascona zu kommen...

Die S-Bahn von Giubiasco nach Lugano hatte heute auch fast eine 15-minütige Verspätung, mein Plan für den heutigen Ausflug ging fast baden. Der Bahnhof in Lugano ist immer noch eine grosse Baustelle. 

Mit dem Schiff fuhren wir von Lugano nach Gandria, diesem wunderschönen Dörfchen am Luganersee. Auf dem Olivenweg liefen wir auch schon, damals im Frühling 2013. Im Sommer ist Gandria noch schöner. 

Auf dem Olivenweg von Gandria nach Castagnola herrschte reger Betrieb, für diese schöne Strecke benötigten wir eine Stunde. Mit dem Bus fuhren wir zum Luganer Bahnhof zurück.

Gandria

Blick zum Monte San Salvatore


Herrlicher Olivenweg



Castagnola



Montag, 6. Juni 2016

Der Verzasca entlang

Von Sonogno nach Lavertezzo

Diese Wanderung haben wir bereits am 22. Oktober 2012 unternommen, als wir das Verzascatal zum ersten mal besuchten (den Routenbeschreib finden Sie dort). Inzwischen waren wir schon ein paar mal im Verzascatal und in Lavertezzo, aber noch nie im Sommer. Ja, im Tessin ist es Sommer. Die Temperaturen liegen nahe bei 25 Grad und Sonnenschein gibt es genug. Am Samstag sind wir für eine Woche nach Ascona gefahren, gestern unternahmen wir bloss eine kleine Wanderung um Ascona herum, die ich hier nicht dokumentiere, da ich weder das i-Phone noch die Fotokamera dabei hatte.

Wenn man in Sonogno startet und nach Lavertezzo alles dem Fluss Verzasca entlang wandern will, ist der Weg mit 4 Stunden und 10 Minuten angeschrieben. Wir waren heute zügig unterwegs, da Regen vorausgesagt wurde. Für diese Wanderung benötigten wir heute nur etwas mehr als 3 Stunden. Der grosse Regen kam nicht, es tröpfelte nur für ein paar Minuten leicht, dies bei Sonnenschein.

Start in Sonogno

Interessante Vegetation

Der Verzasca entlang




Lavertezzo

Blick zur Ponte dei Salti