Mittwoch, 18. Oktober 2017

Bisse de Clavau

Von Icogne nach Sion

Wir sind heute wieder einmal ins Unterwallis gefahren. Mit dem Postauto ging es in einer halben Stunde von Sion nach Icogne, Poste.

Die Bisse de Clavau besuchten wir schon einmal am 26. April 2014, als wir von St-Léonard eine Rundwanderung der Bisse de Clavau und der Bisse de Sillonin entlang machten. Heute begingen wir die gesamte Länge der Bisse de Clavau von der Schöpfe in der Liène-Schlucht bis nach Sion.

Die erste Gehstunde von Icogne bis zur Schöpfe der Bisse war eher langweilig. In der Liène-Schlucht auf dem zu Beginn ausgesetzten Hüterweg wurde die Wanderung dann endlich spannender. Einen tiefen und engen Tunnel gilt es auch zu bewältigen. Leider führte die Bisse kein Wasser. Der Weg dann durch die Rebberge war aber schön. Er bietet schöne Blicke ins Rhonetal und später auf Sion.

Strecke: Icogne 1026 m - Monteiller 889 m - Les Hombes 690 m - Bisse de Clavau - Sion Bahnhof 491 m
Höhenunterschied: 500 m abwärts
Zeit: 3 Stunden und 30 Minuten

Zur Zeit: Auf dem Wanderweg in Icogne ist die Zeit von 3 Stunden und 10 Minuten angegeben. Doris und ich sind immer schnell unterwegs, so wie auch heute. Die gesamte Gehzeit belief sich heute auf ca. 3 Stunden und 30 Minuten. Eine Zeit von 3 Stunden und 10 Minuten ist kaum machbar. Mit einer gemütlichen Wandergeschwindigkeit muss man sicher mit mehr als 4 Stunden rechnen.

Aussicht von Icogne ins Rhonetal

Nach einer Stunde treffen wir endlich in der Liène-Schlucht ein

Da geht's durch einen Tunnel

Der Eingang ist tief und schmal

Drinnen kann man aufrecht gehen

Es bleibt spektakulär

Einfach nur schön




Bisse de Clavau

St-Léonard

Blick zurück in die Liène-Schlucht



Der Blick schweift Richtung Oberwallis

Über Sion


Stade de Tourbillon und Tourbillon Hügel

Im Abstieg nach Sion

Im Zug nach Hause las ich, dass der Bundesrat 1 Milliarde Franken für die Olympia-Kandidatur Sion 2026 gesprochen hat. Das in Zeiten des Sparens... Als Sportfan bin ich skeptisch was allfällige Olympische Spiele im Alpenraum betrifft.

Dienstag, 17. Oktober 2017

99.90

Wecker: 07.55 h. Ostermundigen Tiefenmösli ab 08.56 (+ 5 Min.), Ostermundigen Bahnhof S1 Richtung Bern 09.06 deshalb verpasst. S2 09.09 (+ 4 Min.). Bern Bahnhof ab: 09.39, Wimmis ab: 10.31, Zweisimmen ab: 11:37, Lenk ab: 12.13. Simmenfälle an: 12.23
-> Baustelle zwischen Wimmis und Zweisimmen, deshalb Busbetrieb bis Zweisimmen. Alles klappte perfekt. Besten Dank BLS! Das muss ja auch mal gesagt werden.

Im Restaurant Simmenfälle für genau Fr. 99.90 konsumiert :-)

Die Simmenfälle liegen um diese Jahreszeit sogar am Mittag im Schatten

Wir sind dann nach dem Essen in einer Gehstunde alles der Simme entlang nach Lenk gelaufen



Wir sind dann mit der MOB von Lenk nach Zweisimmen gefahren. In Zweisimmen ging es mit dem Bus nach Wimmis. Dort stiegen wir statt in den Lötschberger nach Spiez und Bern in einen Bus, der via Reutigen und Zwieselberg (noch nie dort gewesen) nach Thun fuhr. Das war eine lange und lustige Reise. Ein Besuch des Restaurants Simmenfälle lohnt sich der hervorragenden Küche wegen.

Montag, 16. Oktober 2017

Charles Kuonen Hängebrücke ob Randa

Heute stand der Besuch der im Juli 2017 eröffneten Charles Kuonen Hängebrücke auf dem Programm, welche mit einer Länge von 494 m die momentan längste Hängebrücke der Welt ist.

Endlich wieder Ferien. Die letzte Ferienwoche des Jahres steht an. Wir haben wiederum Wetterglück. Momentan präsentiert sich das Wetter in der ganzen Schweiz von seiner schönsten Seite, zudem sind die Temperaturen für diese Jahreszeit sehr mild. Aus diesen Gründen entschieden wir uns, von zu Hause aus Ausflüge und Wanderungen zu machen.

Der Wecker klingelte um 06.25 Uhr schon sehr früh. Wenn ich arbeite, stehe ich schon um 05.10 Uhr auf. Deshalb schliefen wir am Samstag und Sonntag aus, weshalb es keine Wanderung gab übers Wochenende.

Um 10 Uhr in Randa angekommen, war es noch sehr frisch. Das Dorf lag noch im Schatten und auch die ganze östliche Bergseite, auf der wir durch den Wald zur Charles Kuonen Hängebrück aufstiegen. Der Aufstieg gab wenigstens warm. In der ersten Gehstunde ist der Wanderweg immer sehr steil. Erst gegen die Hängebrücke zu wird es angenehmer. Für den Aufstieg vom Bahnhof Randa zur Hängebrücke benötigten wir etwa eine Stunde und 15 Minuten.

Es hatte schon ein paar Leute unterwegs, doch bei der Begehung hatten wir die Brücke für uns alleine. Wir haben ja schon ein paar neue Hängebrücke begangen, diese Brücke ist wirklich sehr lang.

Auf der anderen Seite waren wir endlich an der warmen Sonne. Dort machten wir die Mittagspause. Da die Europahütte bereits geschlossen ist, wählten wir den direkten Abstieg nach Randa. Auch dieser Weg ist steil. Hier wanderten wir aber an der Sonne. Schnell waren wir unten im endlich sonnigen Tal. Wir fuhren noch nach Zermatt. Dort wollte ich nämlich noch leckeres Bier kaufen.

Strecke: Randa Bahnhof 1408 m - Höüschbiel - 2042 m - Charles Kuonen Hängebrücke - Gere 1622 m - Randa Bahnhof 1408 m
Höhenunterschied: 650 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden und 45 Minuten

In Randa

Randa, Ruanda oder Panda noch im Schatten

Steil ist der Aufstieg

Blick nach Arigscheis, wo wir Ende August waren

Blick zum Hohlichtgletscher

Je weiter oben, desto lauschiger wurde es

Randa Panda

Höüschbiel

Die 494 m lange Charles Kuonen Hängebrücke

Felssturzgebiet



Blick zum Weisshorn 4505 m


Nochmals das Weisshorn

Im Abstieg

Randa

Samstag, 7. Oktober 2017

Im Landschaftspark Binntal unterwegs

Strecke: Binn (Schmidigehischere) 1400 m - Wilere - Ze Binne 1341 m - Twingischlucht - Ausserbinn 1304 m - Binnegga 1340 m - Trusera Suone - Mühlebach 1248 m - Hängebrücke Goms Bridge - Fürgangen Station 1202 m
Höhenunterschied: 150 m aufwärts, 350 m abwärts
Zeit: 3 Stunden

Es ist schon paradox, da wohnt und arbeitet man in der Stadt unter vielen Menschen. Am Wochenende will man raus in die Natur um die Ruhe zu geniessen und fährt in überfüllten Zügen in die "freie Natur." Für uns geht das je länger je weniger auf. Wir diskutieren oft darüber, das GA im Dezember nicht mehr zu verlängern und nur noch in der Wohnregion unterwegs zu sein. Die Züge ins Wallis sind in letzter Zeit übervoll, es gibt immer mehr Passagiere und weniger Plätze. Das doofe ist, dass es in letzter Zeit viele Aktionen für Tageskarten gibt. Aktuell bieten die SBB günstige Duotageskarten an und auch Coop verkauft günstige Tageskarten. Der Dumme ist dann der GA-Kunde, der sein GA nur am Wochenende braucht und dem man dann keine freien Sitzplatz bietet, ausser er kauft sich einen teuren Klassenwechsel. 

Dann haben die blöden Züge auch noch immer Verspätung. In Binn kamen wir jedenfalls eine Viertelstunde zu spät an. Es war noch sehr frisch nach 10.30 Uhr im schönen Binntal. Wir wärmten uns zuerst mit einem warmen Getränk (mein Kaffee Fertig war mehr Fertig als Kaffe :-)) im Restaurant Albrun auf. Danach nahmen wir den schönen Weg durch die Twingischlucht in Richtung Ausserbinn in Angriff.

An der Trusera Suone wanderten wir dann nur noch im kühlen Schatten. Aber wenigstens führte die Trusera noch Wasser. Nach einem steilen Abstieg trafen wir dann in der warmen Sonne in Mühlebach ein. Im Café Hängebrigga tranken wir nochmals etwas. Danach ging es über die Goms Bridge zur Station Fürgangen-Bellwald. Die MGB hatte die obligate Verspätung, dieses mal waren es aber bloss 8 Minuten. Wir warteten da schon wesentlich länger auf den Zug. In Brig gab es noch feine Marroni. Pünktlich fuhren wir nach Hause und es hatte weniger Leute im Zug als noch am Morgen.

Die Wanderung war recht einsam in einer schöner und ruhigen Natur bei schönstem Herbstwetter.

Schmidigehischere (Binn) liegt vormittags noch im Schatten

Wilere

Rückblick

Ze Binne

Auf der alten Fahrstrasse in der Twingischlucht

Twingischlucht

Ausserbinn

Fiescheralp auf der Gegenseite

Blick aufs Aletschplateau

Wunderbar

Trusera Suone


Bellwald

Mühlebach

Goms Bridge