Samstag, 30. Mai 2015

Suonenwanderung in den Schattenbergen

Die Schattenberge liegen gegenüber den Sonnigen Halden, besser bekannt als die Südrampe. Zu den Schattenbergen gehören die Gemeinden Bürchen, Unterbäch und Eischoll im Oberwallis.

Mit dem Postauto fuhren wir von Visp zur Endstation Bürchen Station. Dort findet man den Wegweiser zum Suonenweg. Danach ist Suchen angesagt, denn die Wanderwege könnten in Bürchen besser markiert sein. Nach einem etwa 15 minütigen Aufstieg Richtung Moosalp trafen wir auf die Alte Suon, auf der wir u. a. nach Eischoll wandern wollten.

Ein längeres Stück folgten wir dem Hüterweg der Alten Suon von Bürchen, bis wir einem irritierenden Wegweiser folgten und die Suone verliessen. Das entpuppte sich später als falscher Entscheid. Nach einem Abstecher, der uns weiter in die Höhe führte, trafen wir nach etwa einer halben Stunde wieder auf den richtigen Weg. Bald kamen wir beim Milibach an, wo die Alte Suon ihr Wasser fasst. Hier hätte man zu einer anderen Suone, der Alten Eischlersuon, aufsteigen können, doch der Weg war wegen einem Erdrutsch gesperrt. Wir stiegen zur Brandweide ab. Von dort konnten wir zur Alten Eischlersuon aufsteigen. Ihrem Lauf wanderten wir bis nach Eischoll nach. Wir stiegen danach zum Dorf ab und gondelten anschliessend nach Raron runter.

Auf der ganzen Wanderung geniesst man schöne Ausblicke ins Rhonetal und auf die gegenüberliegende Bergseite der Südrampe. Insgesamt waren wir heute etwa 4 Stunden unterwegs und bewältigten dabei einige Höhenmeter.

Strecke: Bürchen Station 1581 m - Alte Suon - Meigger Suon - Brandweide 1670 m - Alte Eischler Suon - Eischoll 1219 m 

Bietschhorn über Bürchen

Alte Suon

Rückblick nach Bürchen

Alte Suon

Meigger Suon

Bietschtal

Alte Eischler Suon

Zomm über Unterbäch nach Brig

Südrampe mit Ausserber und Südportal des Lötschberg Basistunnels

Alte Eischler / Habersuon


Hohtenn, Lüogelkinviadaukt

Eischoll, Rhonetal



Sonntag, 24. Mai 2015

Ab in den Süden

Von Cardada nach Mergoscia

Der Cardada ist der Hausberg von Locarno. In der Nähe des Bahnhofs fährt die Standseilbahn nach Orselina, von dort gondelt man nach Cardada hinauf.

Wunderschöne, aussichtsreiche Höhenwanderung zwischen der Alpe Cardada und Monti di Lego, einem idyllischen Flecken. Schöne Ausblicke auf den Lago Maggiore und die Magadinoebene. 

Strecke: Cardada 1332 m - Alpe Cardada 1473m - Sceres 1298 m - Monti di Lego 1149 m - Al Paso 1024 m - Mergoscia 731 m
Höhenunterschied: 200 hm aufwärts, 800 hm abwärts
Zeit: 3 Stunden

Maggiatal

Centovalli

Ascona im Zoom

Cardada

Blühende Alpenrosen

Schöner, aussichtsreicher Höhenweg

Maggiadelta Locarno / Ascona

Monti di Lego

Mergoscia


In Mergoscia: Lago di Vogorno

Samstag, 16. Mai 2015

Mont Vully

Nachdem es am Donnerstag im Wallis noch sommerlich warm war, fiel gestern bis in die Niederungen Schnee, so dass wir die geplante Suonenwanderung verschieben mussten. Wir fuhren stattdessen ins Seeland.

Der Mont Vully ist ein Hügelzug nördlich des Murtensees in den Kantonen Fribourg und Waadt. Von Sugiez FR wanderten wir in knapp einer Stunde auf den Aussichtsberg. Nach der Mittagspause auf einem idyllischen Picknickplatz starten wir eine Rundwanderung, die etwa 1 Stunde dauerte. Wir stiegen danach in Richtung Motier ab, wanderten aber auf dem Sentier viticole durch die Rebberge nach Sugiez zurück (+ ca. eine weitere Stunde). 

Insgesamt waren wir heute etwa 3 Stunden unterwegs, es war ein ständiges Auf und Ab, wir bewältigten um die 350 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Oberhalb Sugiez: Ein erster Blick zum Murtensee

Im Aufstieg

Ausblick vom Picknickplatz

Rundwanderung auf dem Mont Vully

Neuenburgersee

Sandsteinhöhlen, die die Armee während des ersten und zweiten Weltkrieges nutzte

Auf dem Sentier viticole

Bei guter Fernsicht hätte man hier die Alpen sehen können



Donnerstag, 14. Mai 2015

Tulpenring Grengiols II

In einigen Tagen jährt sich der Todestag meines Vaters. Im letzten Jahr sind wir ebenfalls an Auffahrt zwischen dem Todesfall und der Urnenbeisetzung zur Erholung nach Grengiols zum Tulpenring gefahren.

Ich hätte ja noch mit meinen Eltern die Grengjer Tulpen besuchen wollen. In Gedenken an meinen Vater will ich jetzt an jeder Auffahrt diese Wanderung unternehmen.

Für die Umrundung des Tulpenringes benötigt man etwa 45 bis 60 Minuten. Wir wanderten danach (gleich wie im letzten Jahr) weiter von Grengiols nach Mörel (plus ca. 1 Stunde).

Insgesamt waren wir heute ein wenig mehr als 2 Stunden unterwegs. Vom Bahnhof in Grengiols zum Tulpenring benötigt man noch ca. 15 Minuten.

Infos zur Grengjer Tulpe: Wikipedia
Flyer zum Tulpenring: Link

Die Entdeckung der Grengjer Tulpe
Am 26. Mai 1945 hat der Botaniker Eduard Thommen die Grengjer Tulpe entdeckt, nach ihrem Fundort benannt und als eigenständige Art beschrieben. 2007 wurde die Einzigartigkeit durch genetische Untersuchungen an der Universität Neuenburg bestätigt. 
Die Tulipa grengiolensis gibt es in drei verschiedenen Formen: in ganz gelb, in ganz rot und in einer gelb-rot gestreiften Variante.
Alle Formen sind geschützt und stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Die Rettung
1988 zählte man auf dem Tulpenhügel "Kalberweid" noch 400 Exemplare der gelben Form. Pro Natura rief zur Rettung der Grengjer Tulpe auf, kaufte vier Getreideäcker auf der Kalberweid und veranlasste den Walliser Staatsrat, die Tulpen zu schützen und ihren letzten natürlichen Lebensraum zum Schutzgebiet von kantonaler Bedeutung zu erklären. 1996 wurde die Tulpenzunft gegründet. Die Ziele der Tulpenzunft sind im Besonderen die Pflege des Schutzgebietes und wenn möglich die Vermehrung der Tulipa grengiolensis.

Besichtigung
Mittlerweile blühen von Mitte bis Ende Mai wieder mehr als 3000 Tulpen als Teil einer äusserst reichhaltigen Ackerflora.

Start des Tulpenrings

Abwechslungsreicher Weg

Bächerhäusern

Blick ins Goms mit tief eingeschnittener Schlucht des Rottens (Hinten: Bellwald und Ernen)

Grengjer Tulpe

Tulipa grengiolensis

Im Hintergrund das Eggerhorn


Grengiols

Bahnhof Grengiols

Betten (darüber Bettmeralp)

Auf dem Weg nach Mörel

Mörel / Filet


Samstag, 9. Mai 2015

Passables Wanderwetter

Heute zog es uns wieder einmal ins Wallis an die Südrampe. Wir wanderten auf der "Normalroute" von Hohtenn nach Ausserberg. Diese Wanderung begingen wir heute bereits zum zwölften mal seit 2010, jedes mal aber immer auf anderen Wegen, denn diese Wanderung bietet viel Abwechslung. Hier gibt es den Bericht vom letzten Jahr mit den Links zu den 10 anderen Südrampenwanderungen mit mehr und anderen Fotos. Nach den intensiven Niederschlägen der letzten Tage war es heute an vielen Stellen feucht und pflotschig. Alle Suonen führen Wasser. Beim Luogelkinviadukt gibt es eine neue Wegführung inkl. neuem Picknickplatz. Die Lawine, die Mitte April dort niederging, muss man immer noch übersteigen. 

Bei recht sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen waren wir heute rund 3 Stunden unterwegs. Und heute hatte es gar nicht so viele Leute auf dem Weg, wir konnten unsere Ruhe finden und geniessen.

Lawine beim Luogelkinviadukt

Walliser Felsensteppe nach Hohtenn

Blick ins Mittel- und Unterwallis

Diese spezielle Vegetation zieht uns immer an die Südrampe

Lamas bei der Rarnerchumma

Feuchter Wegabschnitt nach der Bietschtalbrücke

Rastplatz Riedgarto

Basistunnel Südportal und St. German

Manera Suon

Chännel der Manera

Schwarzhalsziegen in Ausserberg