Dienstag, 6. Oktober 2015

Morteratsch

Die Wetterprognosen sahen im Engadin besseres Wetter voraus als in Bergün, also fuhren wir mit der Rhätischen Bahn durch den Albulatunnel ins nahe gelegene Oberengadin nach Morteratsch.

Die Bahnstation Morteratsch (Strecke Pontresina - Tirano) befindet sich am Rande des Gletschervorfeldes des Morteratschgletschers

Auf dem durchgängig kinderwagentauglichem Weg spazieren wir gemütlich durch das Gletschervorfeld in Richtung der Berninagruppe (Piz Bernina) zur Zunge des Morteratschgletschers

Beinahe zertrampelte Doris diese kleine Ringelnatter

Alle paar Meter trifft man auf Infotafeln, die zeigen, wie weit der Gletscher einmal reichte. 1920 endete der Gletscher hier

Bis hier kam der Gletscher 1970. Es sind noch einige Hundert Meter zu gehen, bis man auf den Gletscher trifft...

Auf dieser Tafel ist die Jahreszahl 2015 zu lesen, auf dem Stein hintendran 2010. Ist der Gletscher zwischen 2010 und 2015 ein paar Meter gewachsen? Und jetzt im Sommer (wir schreiben ja immer noch das Jahr 2015) so stark zurückgegangen?






Hier schon auf dem Rückweg. Leider verhüllen die Wolken immer noch den Blick auf den Piz Bernina, dem höchsten Berg und einzigem 4000er der Ostalpen

Station Morteratsch
Heute waren wir sehr gemütlich, etwa eineinhalb Stunden rein wandernd unterwegs. Der Weg nach Vadret da Morteratsch steigt immer leicht an, insgesamt bewältigt man dabei nur einen geringen Höhenunterschied

1 Kommentar:

  1. Sieht sehr anmächelig aus, diese Wanderung. Muss ich mir merken, da will ich unbedingt auch mal hin! Weiter als Pontresina bin ich noch nie gekommen mit der RhB.
    Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Gletscher in den paar letzten extrem kalten Wintern und nassen Sommern gewachsen ist, und jetzt in diesem doch recht schönen und warmen Sommer halt schon ziemlich viel zurückgegangen ist. Das mit den Tafeln finde ich sehr interessant. Danke für den Bericht!
    Gruss vom Werner

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