Sonntag, 28. August 2011

Moosalp

Wie letzten Sonntag gingen wir auch am heutigen Sonntag wieder auf eine Wanderung. Ich mag es lieber Samstags zu Wandern, weil dann kann man am nächsten Tag ausschlafen und ich fühle mich an einem Samstag lockerer, kann die Wanderung besser geniessen, weil es dann keine Rolle spielt, um welche Uhrzeit ich jeweils zu Hause bin. An Sonntagen muss daher alles nach Plan laufen, was ich nicht so mag, weil es bei der Arbeit ja schon immer so ist.
Schon lange wollte ich mal auf die Moosalp fahren. Heute wanderten wir ab Zeneggen dort hinauf. Da es Sonntag ist und ich nicht mehr so viel Zeit habe einen ausführlichen Bericht zu verfassen, daher nur kurz. Meine Freundin mag es nicht, aus einem Öffentlichen Verkehrmittel auszusteigen und dann alles nur bergauf zu laufen. So war es heute aber. Ab Zeneggen liefen wir alles bergwärts, die erste Stunde war der Weg sogar sehr steil. So kamen wir schnell ins Schwitzen, denn um 10.30 h war es auf dieser Höhe noch frisch. Das Wetter war aber supergut, keine Wolke konnten wir am blauen Himmel ausmachen. Auf der Breitmatte, nach etwa eineinhalb Stunden Marschzeit, legten wir eine kurze Mittagspause ein, wanderten danach weiter aufwärts am lauschigen Bonigersee vorbei zum Stand, wo man eine tolle Aussicht auf die Berner und Walliser Alpen geniessen kann. Abwärts wanderten wir zur Moosalp, welche wir uns schöner vorgestellt hatten, ausser 2 älteren Restaurants, einem grossen Kuhstall und einem noch grösseren Parkplatz gibt's dort nichts zu sehen. Also stiegen wir schnell nach Bürchen ab, wo wir auf einer Terrasse ein Zvieri assen, die Sonne und die tolle Aussicht aufs Rhonetal und die Lötschberg Südrampe genossen, bevor wir mit dem Postauto nach Visp fuhren und uns auf den Heimweg machten.
Jetzt noch eine Frage, die ich mir nicht beantworten kann: Warum müssen Rentnerinnen und Renter eigentlich immer an Wochenenden unterwegs sein?

Route: Zeneggen 1367 m - Diepja 1644 m - Breitmatte 1945 m - Bonigersee - Stand 2120 m - Moosalp 2048 m - Chalte Bode - Bürchen 1581 m
Höhenunterschied: 750 m aufwärts, 540 m abwärts
Zeit: ca. 4 Stunden


Zeneggen

Im Tal: Brig und Goms

nicht wie angenommen der Bonigersee, wohl namenlos?

Walliser 400er. Links Saastal, rechts geht's ins Mattertal nach Zermatt. Grächen

Balmhorn. Lötschberg Südrampe

Bürchen vor dem Bietschhorn und den Berner Alpen

Sonntag, 21. August 2011

Niwärch

Der zweite Versuch - und er klappte!

Mit dem heutigen Tag gehen die 2 Ferienwochen vorbei. Rückblickend betrachtet waren das sehr schöne 2 Wochen. Die erste Woche verbrachten wir wandernd in Fiesch und nächtigten jeweils im Chalet Adele. In dieser Woche waren wir von Mittwoch bis Freitag in Zernez, wo wir am Donnerstag eine Wanderung im Nationalpark (siehe weiter unten) unternahmen. Das Wetter hätte in der ersten Woche besser sein können, dafür war es jetzt in der 2. Woche perfekt, es wurde doch noch (Hoch) Sommer.

Bei diesem super Wetter heute wollten wir zum Abschluss noch eine kleine Wanderung unternehmen. Die Kriterien: Kein langer Anfahrts- und Rückfahrtsweg, wenn möglich sollte die Wanderung im Schatten verlaufen, eine geringer Höhenunterschied aufweisen, wenn möglich alpin, Zeit zwischen 2 und 4 Stunden. Es ist gar nicht so einfach im Web etwas passendes zu finden. Da fiel mir die Südrampe ein, doch dort ist es oft noch heisser als hier. Aber das wir mir egal, denn heiss war es heute wohl überall. Also bestiegen wir in Ostermundigen die S1 nach Thun, stiegen dort in den BLS Lötschberger um und stiegen in Ausserberg aus. Dort liefen wir alles bergauf auf dem Teersträsschen Richtung Stolleneingang Niwärch, denn wir wollten den Suonen entlang ins Baltschiedertal laufen, genauer gesagt durch den Stollen. Doch wir entschieden uns anders, wir steuerten auf den Suonenweg Niwärch ein. Im letzten Jahr im Mai wollten wir auf diesem Weg schon mal ins Baltschiedertal wandern, ich musste damals aber umkehren, weil mir die ganze Sache zu luftig war, mir mulmig wurde, da ich nicht schwindelfrei bin. Heute ging es aber! Ich bin mächtig stolz auf mich. Obwohl mir zu Beginn doch noch ein wenig komisch war, schaffte ich den ganzen Weg ohne Probleme.

Niwärch (Blick zurück)

Trittsicher- und Schwindelfreiheit von Vorteil

Konzentriertes Balancieren

Nervenkitzel garantiert

Ein Stolpern könnte böse Folgen haben...

Ca. 45 Minuten dauert dieser luftige Suonenweg
In Ze Steinu, im schönen Baltschiedertal gelegen, machten wir nach fast 2 Stunden Marschzeit Pause und liefen danach durch den Stollen Niwärch talauswärts nach Ausserberg zurück.

20 Minuten läuft man durch diesen dunklen Stollen (Taschenlampe mitnehmen!)

Route: Ausserberg Bhf. 931 m - Lüegji - Suone Niwärch - Ze Steinu 1296 m - Stollen Niwärch - Lüegji - Ausserberg Bhf. 931 m
Zeit: 3 Stunden 15 Minuten
Höhenunterschied: 365 m auf- und abwärts


Samstag, 20. August 2011

Nationalpark

Das am Donnerstag war wieder mal eine Wanderung, auf der ich mich fragte, warum ich mir das immer wieder antue, Wochenende für Wochenende und sogar noch in den Ferien. Warum kann ich kein anders Hobby haben?! Warum fahre ich in den Ferien nicht 2 Wochen irgendwo ans Mittelmeer und liege bloss auf der faulen Haut rum und besaufe mich dabei aus lauter Langeweile, fresse bis ich platze und tanze nachts zu übelster Partymusik? Warum fahre ich nicht mit einem lärmenden und stinkenden Töff durch die Landschaft? Warum kann ich nicht einfach nur mal ausschlafen und dem süssen Nichtstun frönen? Weshalb unternahmen wir in der 2. Ferienwoche nicht einen Städtetripp in eine laute und stinkige Stadt? Warum fuhren wir wiederum in den Alpenraum, warum wanderten wir wieder?

Die Antwort steht in den Fragen! Trotz all den Anstrengungen, dem Leiden und den Schmerzen möchte ich solche Erlebnisse, die es auf Wanderungen gibt, nie missen. Das Gefühl danach, nach einer erfrischenden Dusche und einem feinen Essen, wenn man todmüde ins Bett fällt und das Erlebte noch einmal Revue passieren lässt, ist einfach unbeschreiblich schön und macht all das Negative vergessen. Deshalb freue ich mich bereits wieder auf die nächste Tour, auch wenn mich dann vielleicht wieder auf einem langen, schweisstreibenden Aufstieg an der prallen Sonne negative Gefühle beschleichen und ich alles hinschmeissen möchte.

Nachdem wir in den ersten Ferienwoche in Fiesch waren, fuhren wir am Mittwoch für 3 Tage ins Engadin nach Zernez. Im sehr empfehlenswerten Hotel Baer & Post in Zernez genossen wir 3 schöne Tage. Am Ankunftstag besichtigten wir das Dorf, spielten eine Partie Minigolf und besuchten das Nationalparkzentrum, welches am 31. Mai 2008 vom besten Bundesrat der letzten Jahre, Moritz Leuenberger, eröffnet wurde.

Am 2. Tag, am Donnerstag bestiegen wir um 09.15 h das Postauto, fuhren mit ihm in den Nationalpark und stiegen beim P3 in Vallun Chafuol aus, mit dem Ziel nach Zernez zurück zu wandern. Diese Wanderung empfahl uns die freundliche Frau Emmenegger vom tollen Hotel Baer & Post.  

Die Route im Detail:
Vallun Chafuol (P3) 1768 m - Plan Praspöl 1648 m - Murter 2545 m - Chamanna Cluozza 1882 m - Brücke 1804 m - 2126 m - Zernez 1473 m
Höhenunterschied: 1220 m aufwärts, 1500 m abwärts
Zeitangabe auf dem Wegweiser: 7 Stunden. Unsere effektive Wanderzeit: 5 Stunden 45 Minuten

Höhenprofil

Das erste mal war ich im Kanton Graubünden am Wandern, das erste mal befand ich mich im Engadin und somit auch im Schweizerischen Nationalpark. Ich habe mir das zwar alles ganz anders vorgestellt als ich es wahrnahm, enttäuscht darüber bin ich aber dennoch nicht. 
Die Wanderung war landschaftlich toll und interessant. Das einzige was zu Beginn und gegen Ende der langen Wanderung gestört hat war der Lärm der Passstrasse, die durch den Nationalpark führt. Ansonsten bot die Wanderung alles was das Wanderherz erfreut: Schöne Aussichten, eine unberührte, intakte Natur, viele landschaftliche Abwechslungen, feine Düfte, frische Luft, das Beobachten von Wildtieren und noch vieles mehr. Diese Wanderung ist wirklich zu empfehlen, obwohl sie anstrengend und eher weit ist.

Aufstieg zum Murter

Murter 2545 m

Murmeltier

im Abstieg zur Chamanna Cluozza


Blick zurück
Am Freitag, dem Abreisetag fuhren wir nach St. Moritz und ich muss sagen, dass ich das erste und wohl auch das letzte mal dort hingefahren bin. St. Moritz ist ein hässlicher Ort und ich kann nicht verstehen, warum all die reichen Leute dorthin in den Urlaub fahren. Okay, der See ist schön, da konnten wir bei der Umrundung auch ein bisschen dem Lärm und dem Gestank der Autos entfliehen. 

St. Moritz See
Da ich ein grosser Fan vom Oberwallis bin, möchte ich, obwohl nicht repräsentativ, da ich mich nur 3 Tage im Engadin befand und so nur einen kleinen Teil vom Bündnerland gesehen habe, einen kleinen Vergleich zwischen dem Oberwallis und dem Bündnerland, speziell dem Engadin ziehen. Ich frage mich, gibt es im Bündnerland autofreie Orte? Krass überall dieser Verkehr, Lärm und Gestank der Autos. Dem kann man im Wallis besser entfliehen. Generell fand ich die Menschen im Engadin freundlicher als im Wallis, das ist der ganz grosse Pluspunkt der fürs Bündnerland spricht. Zu den Bergen, da steht dem Wallis nichts nach, das Wallis hat die schönsten, bekanntesten und höchsten Berge der Schweiz. Die Landschaft: Auch da gewinnt m. E. das Wallis, weil das Wallis abwechslungsreicher und spezieller und zum Teil mediterran geprägt ist. Das Engadin sah für mich überall gleich aus. Küche: Unentschieden, beide Regionen trumpfen mit ihren köstlichen Spezialitäten auf. Erreichbarkeit: Beide Regionen sind mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erschlossen: Unentschieden.

Obwohl das Wallis gewonnen hat, mir besser gefällt, möchte ich das Bündnerland trotzdem besser kennen lernen und es zu Fuss durchwandern. Welches sind die schönsten Orte im Kanton Graubünden, welches die schönsten Wanderungen? Wo verbringt man am Besten seine Wanderferien? Wo ist das Bündnerland am Speziellsten, was muss man gesehen haben? Bitte füttern Sie mich mit Tipps, welche ich gerne per Mail an blog.zufussunterwegs at gmail dot com entgegennehme, aber natürlich auch per Kommentar gleich unterhalb dieses Textes. Danke.

Freitag, 12. August 2011

Mässersee

Die 6., letzte und schönste Wanderung der Sommerferien in Fiesch. Mit dem Postauto fuhren wir ins wohl schönste Tal der Alpen, ins Binntal. Das 10.00 Uhr Postauto fährt ab Fiesch via Binn nach Fäld, auf der Strecke Binn - Fäld ist ein Zuschlag (Fr. 3.00 mit GA - Alpine Ticket) zu entrichten. Wir stiegen von Fäld (Imfeld) via Figgerscha (Mineraliengrube), dem Alten Mässercheller zum idyllischen Mässersee hoch. Wäre das nicht der letzte Ferientag gewesen (wir mussten am Abend noch packen) und sich die Beine nicht schwer angefühlt hätten, wären wir wohl noch zum Geisspfadsee hoch gewandert (1,5 Stunden). So machten wir am Mässersee eine längere Pause und stiegen dann direkt auf einem sehr schönen Pfad nach Binn ab. Auf dem Abstieg lugte zum Abschied sogar die Sonne wieder hervor. In Binn genossen wir noch ein feines Zvieri und fuhren mit dem Postauto nach Fiesch zurück.


Mässersee 2137 m

Fäld (Imfeld) im Binntal

Geisspfad

Bietsch- und Nesthorn, Oberaletschgletscher

Binn (Schmidigehischere)


Route: Fäld 1519 m - Figgerscha 1653 m - Schäre 1979 m - Mässersee 2137 m - Schäre 1979 m - Mässerchäller 1879 m - Waldweg - Binn 1400 m
Zeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 600 m aufwärts, 740 m abwärts

Donnerstag, 11. August 2011

Grünsee

Nachdem wir am Mittwoch bei schönstem Wetter eine Wanderruhepause eingelegt und einfach nur das schöne Wetter genossen haben, sollte es bei diesem Postkartenwetter das erste mal in die Höhe gehen. Meine Eltern verbringen derzeit ihre alljährliche Ferien auf der Bettmeralp, weswegen wir heute mit ihnen eine Wanderung zum Grünsee unternahmen. Um 10.30 h trafen wir uns bei der Station der Luftseilbahn auf der Bettmeralp. Auf der Aletschpromenade wanderten wir zur Riederalp und stiegen zur Riederfurka auf. Nun wanderten wir alles abwärts durch den schönen Aletschwald Richtung Grünsee. Kurz vor dem Kalkofen musste meine Mutter forfait geben, sie kehrte mit meinem Vater zusammen zurück. Meine Freundin und ich wanderten nun in flotterem Tempo weiter zum Grünsee, wo wir unser Picknick einnahmen. Auf dem sehr steilen Weg an der prallen Sonne und der sengenden Hitze stiegen wir via Silbersand zur Riederfurka auf, wo wir eine Pause einlegten und uns später auf den Weiterweg zur Bettmeralp machten, wo wir uns mit den Eltern trafen und später fein essen gingen.

Strecke: Bettmeralp 1924 m - Riederalp - 1925 m - Riederfurka 2065 m - Teiffe Wald - Grünsee 1614 m - Silbersand 1857 m - Riederfurka 2065 m - Riederalp 1925 m - Bettmeralp 1924 m
Zeit: ca. 5 Stunden
Höhenunterschied: 450 m auf- und abwärts

Grünsee

Aletschgletscher vom Silbersand aus gesehen


Dienstag, 9. August 2011

Gommer Höhenweg

Der 4. Ferientag: Die Ferien standen im Zeichen der aktiven Erholung. Für diese Ferien haben wir im Gegensatz zum letzten Jahr nicht alles verplant, in diesem Jahr sollte alles ein bisschen  gemütlicher ablaufen, keine Monstertouren und keine Gipfel standen heuer auf dem Programm. Die heutige Wanderung entstand wiederum spontan am Morgen nach dem Frühstück. Heute war es sehr frisch und nach eitel Sonnenschein sah es nicht aus, also entschieden wir uns nicht in die Höhe wandern zu gehen, auch der heftigen Bise wegen nicht. Mit der MGB (Mutter Gottes Bahn, haha) fuhren wir ins Obergoms nach Münster. Eine schlechte Wahl wie sich herausstellte. Nun folgten wir alles den gelben Wegweisern nach Richtung Bellwald und Gommer Höhenweg. Das Wetter im Obergoms war noch schlechter als in Fiesch, je höher wir wanderten, desto kühler wurde es. Der Nieselregen begleitete uns die ganze Zeit, manchmal regnete es ein bisschen stärker. Nach etwa 2 Stunden Marschzeit entschieden wir uns der Kälte und des Regens wegen, aber auch aus gesundheitlichen Gründen die Wanderung nicht weiter fortzusetzen und ins Tal nach Biel abzusteigen. Mit dem Zug fuhren wir nach Fiesch zurück.

Route: Münster 1388 m - Millerbine 1731 m - Ritzingerstafel 1809 m -Selkiger Chäller 1670 m - Biel 1256 m
Höhenunterschied: 450 m aufwärts, 600 m abwärts
Zeit: 2 Stunden 45 Minuten

Münster VS

Auf dem Gommer Höhenweg: Wandern im Regen macht keinen Spass

Montag, 8. August 2011

Bellwald

Auch am 3. Ferientag starteten wir die Wanderung spontan direkt vom Ferienhaus aus. Dieses mal wanderten wir über der Fiescherwyssa, der stillgelegten Laggera Suon entlang Richtung Fieschertal, immer erhöht über dem Talgrund. Bei Unnerbärg überquerten wir die Wysswasser und stiegen via Eggen und Ried nach Bellwald hoch, wo wir einen Dorfrundgang starteten und die Aussicht übers Goms genossen. Durch den lauschigen Äbiwald stiegen wir nach Fiesch hinunter.

Route: Fiesch Birchi 1109 m - Laggera - Unnerbärg 1313 m - Egga 1474 m - Ried 1547 m - Bellwald 1559 m - St. Anna - Äbiwald - Fiesch 1049 m
Höhenunterschied: 450 m aufwärts, 500 m abwärts
Zeit: 4 Stunden

unten: Die Fiescherwyssa Suone

Fieschertal

Bellwald

Sonntag, 7. August 2011

Martisberg

Der 2. Ferientag: Am Morgen war das Wetter nicht gut. Regen wurde vorausgesagt, was auch eingetroffen ist. Wir entschieden uns auszuschlafen und am Mittag essen zu gehen. Während des Essens hellte es auf, die Sonne schien, es wurde wieder angenehm warm in Fiesch. Wir entschieden uns nach dem Essen eine kleine Wanderung zu unternehmen, da wir uns ja in den Wanderferien befanden.
Die Wanderung starteten wir vom Ferienhaus aus via Ritena nach Martisberg, wo es wieder zu Regnen begann. Wir wanderten schnell nach Lax ins Tal hinab und bestiegen dort den Zug nach Fiesch.

Strecke: Fiesch 1089 m - Ritena 1234 m - Martisberg 1353 m - Lax 1039 m
Zeit: 2 Stunden 15 Minuten
Höhenunterschied: 270 m aufwärts, 300 m abwärts

Lax


Samstag, 6. August 2011

Fiescherwyssa

Ankunft im Chalet Adele in Fiesch: 10.15 h. Gepäck einräumen. Im Tourismusbüro die Kurtaxe bezahlen. Danach Einkaufen. Auf der Terrasse des Ferienhauses den Grill anschmeissen. Fleisch grillen. Essen. Gegen 14 Uhr die erste Wanderung der Ferien starten. Sich zuerst verlaufen, weil trotz Wanderbuch und Karte zu wenig gut vorinformiert. Die Fiescherwyssa doch noch finden. An ihr in einer etwa eineinhalb stündigen Wanderung entlang laufen. In Fieschertal 30 Minuten auf den Bus warten. Auf einem Bänkchen die Sonne geniessen und aufpassen, nicht einzuschlafen. Im Ferienhaus die Stille geniessen. Essen. Spiele machen. Ein Bierchen trinken. Todmüde ins Bett fallen und gut schlafen. So muss ein erster Ferientag ablaufen, damit's nicht langweilig wird.


Fiescherwyssa

Montag, 1. August 2011

Chasseron VD

Für die gestrige Tour auf den Gurten hätte ich auch einen Bericht verfassen können, genauso für die Velotour vom Samstag, da das ja nicht nur ein reiner Wander-, sondern ein Outdoorblog sein soll. Braucht halt alles seine Zeit einen Bericht zu verfassen, und diese Zeit fehlt halt derzeit ein wenig vor den Ferien.
Mit dem Zug fuhren wir heute via Neuenburg nach Môtiers im Neuenburger Val de Travers. Môtiers ist ein schönes und interessantes Dorf, es hat viele Museen dort. Auch heute konnte ich nicht ohne Anfangsfrust wandern. Die Digicam befand sich zwar im Rucksack, in ihr die Speicherkarte aber nicht... So konnte ich heute nur sehr wenige Fotos schiessen, hätte ich die Speicherkarte dabei gehabt, hätte ich sicher so um die 100 Bilder gemacht, so spannend und schön war diese Wanderung.
Wenn man ein bisschen googelt, findet man viele Berichte über die heutige Tour von Môtiers durch die lauschige Poëta Raisse auf den Chasseron, weshalb ich mich heute wieder einmal kurz fassen möchte. Der Weg durch die Schlucht war nicht ungefährlich, da der Weg der Feuchte wegen sehr glitschig war. Die Tour zieht sich und die ersten 3 1/2 Stunden bis zum Gipfel des Chasserons geht alles nur aufwärts. Bei der Mittagspause verarzteten wir einen älteren Herrn, welcher eine tiefe Kopfwunde hatte und stark blutete. Ich hoffe, er ist gut in die Nähe von St. Imier nach Hause gekommen. Die Aussicht vom Chasseron auf den Neuenburgersee war interessant, leider konnten wir wegen dem Dunst die Alpen und den Genfersee nicht sehen. Der Weg von Môties nach Sainte-Croix ist immer gut markiert und angeschrieben. Schön zum Abschluss war die Bahnfart von Sainte-Croix nach Yverdon mit der Schmalspurbahn, da hat man fast noch den besseren Ausblick als von der ganzen Wanderung.

Strecke: Môtiers 735 - Poëta Raisse - Chasseron 1600 m - Sainte-Croix 1066 m
Zeit: 5 Stunden
Höhenunterschied: 850 m aufwärts, ca. 500 m abwärts

Schluchtweg

Chasseron 1600 m

Neuenburgersee vom Chasseron aus gesehen