Fand die heutige Wanderung nun in der Region Bern, im Mittelland oder sogar im Emmental statt? Wahrscheinlich in allem ein bisschen. Vechigen liegt im Worblental zwischen Bern und Worb, nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Trotzdem war ich noch nie dort – und war überrascht, wie sehr Vechigen einem typischen Emmentaler Bauerndorf gleicht. Die Gegend kenne ich sonst eher von Velotouren. Ja, neben dem Wandern schwinge ich meinen Hintern nämlich ab und zu auch aufs Velo, meistens sonntags nach dem Wandertag am Samstag. Zwar nicht mehr so oft wie früher – die Zeit fehlt, und das Alter macht sich langsam bemerkbar.
Von Dichtestress war heute nichts zu spüren. Wir waren grösstenteils alleine unterwegs. Kaum hat man den Stadtrand hinter sich gelassen, steht man schon in ländlicher Idylle. Auf dem zweiten Foto sieht man allerdings gut einen Grund für den angeblichen Dichtestress: Man baut sich sein Häuschen in Stadtnähe, fährt dann wie alle anderen zur gleichen Zeit mit dem fetten Zweitönner zur Arbeit in die Stadt und regt sich über den Stau auf, den natürlich immer die ANDEREN verursachen. Und schuld ist am Ende dann der Ausländer, der einem das Haus gebaut hat.
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| Ländliche Idylle pur unweit der Stadt Bern in Vechigen im Worblental |
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Der Bantiger im Hintergrund. Neubauwohnungen am sonnigen Hang.
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| Hügelige Wanderung unweit des Emmentals |
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| Taubenschlag |
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| Die Mänziwilegg (907 m) hat ihre besten Tage hinter sich. Es gibt im Emmental weitaus aussichtsreichere Anhöhen |
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| Aussicht gegen die Stadt Bern hin (die Jurakette im Hintergrund) |
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| Es war windig und wolkig und die Aussicht zu den Berner Alpen war dadurch getrübt |
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| Biglen, Wikartswil |
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| Das Rüttihubelbad war früher mal ein bekanntes Kurbad. Heute befindet sich hier ein anthroposophisches Zentrum (steht ziemlich quer in der Landschaft) |
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| Worb |
480 hm aufwärts, 475 hm abwärts | 12 km | 3 Std. 15 Min.
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