Seit 1996 gehört das Rotmoos im Eriztal zum nationalen Inventar der besonders schützenswerten Moorlandschaften. Das Gebiet umfasst Hoch‑, Übergangs‑ und Flachmoore und bildet mit dieser Vielfalt einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche gefährdete Tier‑ und Pflanzenarten des Voralpinen Raums.
Die Wanderung - in Schangnau im Emmental startend - führte in unmittelbarer Nähe des Hohgants, der Sieben Hängste, des Burts und des Grünenbergpasses statt: Das Waldreservat Grünenbergpass, welches wir zwar heute nicht durchstreiften - letztmals (und erstmals vor etwa 4 Jahren) - ist eine schweizweite Besonderheit und ist mit seinen 3'058 Hektaren das 2. grösste Waldreservat der Schweiz nach dem Schweizerischen Nationalpark im Engadin. Sein Zweck ist klar: Der Wald soll sich weitgehend natürlich entwickeln können, während zugleich wertvolle Lebensräume für seltene Tier‑ und Pflanzenarten erhalten bleiben.
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| Emmebrücke bei der alten Säge in Schangnau. Gerne hätte ich hier noch die Emme selbst fotografiert - aber da hier nebenan ein Freiraum haust, badeten hier nackte Menschen |
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| Die noch junge Emme von weiter oben |
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| Ein kleiner lauschiger Wasserfall im Schwarzbachgraben. Hier geht der Wanderweg über viele Treppenstufen steil aufwärts |
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| Schangnau im Oberemmental |
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| Der Hohgant, auf dem wir vor bald 3 Jahren waren |
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| Ausblick Richtung Kemmeriboden Bad |
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| Aussicht über Obere Gemmi zur Schratteflue |
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| Emmental pur |
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| Der Hohgant aus anderer Perspektive |
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| Rotmoos |
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| Sibe Hängste, Burst und Eriz im Talgrund |
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| Sibe Hängste |
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| Thun vor der Stockhornkette (aus dem Bus fotografiert) |
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© Swisstopo
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7 km | 385 hm auf-, 275 hm abwärts | Wir waren um die 4 Std. unterwegs, die reine Wanderzeit dauerte aber nur 2 Stunden und 15 Minuten
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