Dienstag, 17. Oktober 2017

99.90

Wecker: 07.55 h. Ostermundigen Tiefenmösli ab 08.56 (+ 5 Min.), Ostermundigen Bahnhof S1 Richtung Bern 09.06 deshalb verpasst. S2 09.09 (+ 4 Min.). Bern Bahnhof ab: 09.39, Wimmis ab: 10.31, Zweisimmen ab: 11:37, Lenk ab: 12.13. Simmenfälle an: 12.23
-> Baustelle zwischen Wimmis und Zweisimmen, deshalb Busbetrieb bis Zweisimmen. Alles klappte perfekt. Besten Dank BLS! Das muss ja auch mal gesagt werden.

Im Restaurant Simmenfälle für genau Fr. 99.90 konsumiert :-)

Die Simmenfälle liegen um diese Jahreszeit sogar am Mittag im Schatten

Wir sind dann nach dem Essen in einer Gehstunde alles der Simme entlang nach Lenk gelaufen



Wir sind dann mit der MOB von Lenk nach Zweisimmen gefahren. In Zweisimmen ging es mit dem Bus nach Wimmis. Dort stiegen wir statt in den Lötschberger nach Spiez und Bern in einen Bus, der via Reutigen und Zwieselberg (noch nie dort gewesen) nach Thun fuhr. Das war eine lange und lustige Reise. Ein Besuch des Restaurants Simmenfälle lohnt sich der hervorragenden Küche wegen.

Montag, 16. Oktober 2017

Charles Kuonen Hängebrücke ob Randa

Heute stand der Besuch der im Juli 2017 eröffneten Charles Kuonen Hängebrücke auf dem Programm, welche mit einer Länge von 494 m die momentan längste Hängebrücke der Welt ist.

Endlich wieder Ferien. Die letzte Ferienwoche des Jahres steht an. Wir haben wiederum Wetterglück. Momentan präsentiert sich das Wetter in der ganzen Schweiz von seiner schönsten Seite, zudem sind die Temperaturen für diese Jahreszeit sehr mild. Aus diesen Gründen entschieden wir uns, von zu Hause aus Ausflüge und Wanderungen zu machen.

Der Wecker klingelte um 06.25 Uhr schon sehr früh. Wenn ich arbeite, stehe ich schon um 05.10 Uhr auf. Deshalb schliefen wir am Samstag und Sonntag aus, weshalb es keine Wanderung gab übers Wochenende.

Um 10 Uhr in Randa angekommen, war es noch sehr frisch. Das Dorf lag noch im Schatten und auch die ganze östliche Bergseite, auf der wir durch den Wald zur Charles Kuonen Hängebrück aufstiegen. Der Aufstieg gab wenigstens warm. In der ersten Gehstunde ist der Wanderweg immer sehr steil. Erst gegen die Hängebrücke zu wird es angenehmer. Für den Aufstieg vom Bahnhof Randa zur Hängebrücke benötigten wir etwa eine Stunde und 15 Minuten.

Es hatte schon ein paar Leute unterwegs, doch bei der Begehung hatten wir die Brücke für uns alleine. Wir haben ja schon ein paar neue Hängebrücke begangen, diese Brücke ist wirklich sehr lang.

Auf der anderen Seite waren wir endlich an der warmen Sonne. Dort machten wir die Mittagspause. Da die Europahütte bereits geschlossen ist, wählten wir den direkten Abstieg nach Randa. Auch dieser Weg ist steil. Hier wanderten wir aber an der Sonne. Schnell waren wir unten im endlich sonnigen Tal. Wir fuhren noch nach Zermatt. Dort wollte ich nämlich noch leckeres Bier kaufen.

Strecke: Randa Bahnhof 1408 m - Höüschbiel - 2042 m - Charles Kuonen Hängebrücke - Gere 1622 m - Randa Bahnhof 1408 m
Höhenunterschied: 650 m auf- und abwärts
Zeit: 2 Stunden und 45 Minuten

In Randa

Randa, Ruanda oder Panda noch im Schatten

Steil ist der Aufstieg

Blick nach Arigscheis, wo wir Ende August waren

Blick zum Hohlichtgletscher

Je weiter oben, desto lauschiger wurde es

Randa Panda

Höüschbiel

Die 494 m lange Charles Kuonen Hängebrücke

Felssturzgebiet



Blick zum Weisshorn 4505 m


Nochmals das Weisshorn

Im Abstieg

Randa

Samstag, 7. Oktober 2017

Im Landschaftspark Binntal unterwegs

Strecke: Binn (Schmidigehischere) 1400 m - Wilere - Ze Binne 1341 m - Twingischlucht - Ausserbinn 1304 m - Binnegga 1340 m - Trusera Suone - Mühlebach 1248 m - Hängebrücke Goms Bridge - Fürgangen Station 1202 m
Höhenunterschied: 150 m aufwärts, 350 m abwärts
Zeit: 3 Stunden

Es ist schon paradox, da wohnt und arbeitet man in der Stadt unter vielen Menschen. Am Wochenende will man raus in die Natur um die Ruhe zu geniessen und fährt in überfüllten Zügen in die "freie Natur." Für uns geht das je länger je weniger auf. Wir diskutieren oft darüber, das GA im Dezember nicht mehr zu verlängern und nur noch in der Wohnregion unterwegs zu sein. Die Züge ins Wallis sind in letzter Zeit übervoll, es gibt immer mehr Passagiere und weniger Plätze. Das doofe ist, dass es in letzter Zeit viele Aktionen für Tageskarten gibt. Aktuell bieten die SBB günstige Duotageskarten an und auch Coop verkauft günstige Tageskarten. Der Dumme ist dann der GA-Kunde, der sein GA nur am Wochenende braucht und dem man dann keine freien Sitzplatz bietet, ausser er kauft sich einen teuren Klassenwechsel. 

Dann haben die blöden Züge auch noch immer Verspätung. In Binn kamen wir jedenfalls eine Viertelstunde zu spät an. Es war noch sehr frisch nach 10.30 Uhr im schönen Binntal. Wir wärmten uns zuerst mit einem warmen Getränk (mein Kaffee Fertig war mehr Fertig als Kaffe :-)) im Restaurant Albrun auf. Danach nahmen wir den schönen Weg durch die Twingischlucht in Richtung Ausserbinn in Angriff.

An der Trusera Suone wanderten wir dann nur noch im kühlen Schatten. Aber wenigstens führte die Trusera noch Wasser. Nach einem steilen Abstieg trafen wir dann in der warmen Sonne in Mühlebach ein. Im Café Hängebrigga tranken wir nochmals etwas. Danach ging es über die Goms Bridge zur Station Fürgangen-Bellwald. Die MGB hatte die obligate Verspätung, dieses mal waren es aber bloss 8 Minuten. Wir warteten da schon wesentlich länger auf den Zug. In Brig gab es noch feine Marroni. Pünktlich fuhren wir nach Hause und es hatte weniger Leute im Zug als noch am Morgen.

Die Wanderung war recht einsam in einer schöner und ruhigen Natur bei schönstem Herbstwetter.

Schmidigehischere (Binn) liegt vormittags noch im Schatten

Wilere

Rückblick

Ze Binne

Auf der alten Fahrstrasse in der Twingischlucht

Twingischlucht

Ausserbinn

Fiescheralp auf der Gegenseite

Blick aufs Aletschplateau

Wunderbar

Trusera Suone


Bellwald

Mühlebach

Goms Bridge

Samstag, 30. September 2017

Auf für uns neuen Pfaden in Zermatt unterwegs

Anfangs September war das Wetter nie ideal zum Wandern. Als es dann besser wurde, hatten wir keine Lust zum Wandern. Sachen gibt's... Jetzt ist es jedenfalls wieder milder geworden. Doris feiert am morgigen Sonntag ihren Geburtstag. Mein Geschenk an sie: Ein Wander- und Wellnesswochenende in Zermatt.

Ich reservierte eine Woche zuvor eine Junior Suite im 4 Sterne Hotel Simi. Nein, ich habe nicht zu viel Geld - im Gegenteil ;-) Die Suite war jetzt kurz vor den Herbstferien des Hotels Simi sehr, sehr preisgünstig. Die Wetteraussichten für Samstag waren nicht gerade berauschend. Doch als wir am Samstagmorgen aufstanden, schien doch die Sonne - also nichts wie los in die Wanderklamotten und ab in die wunderschöne Bergwelt von Zermatt.

Da wir ja schon des öfteren in Zermatt wandern waren, kennen wir die meisten Peaks gut. Wir waren noch nie auf der steilen, unerschlossenen Seite im Gebiet von Alterhaupt, Edelweiss, Trift und Höhbalmen. Die Trift- und Höhbalmen-Wanderung dauert so um die 7 Stunden, das war uns zu lang und zudem hätten wir schon eher aufstehen müssen. Unser Ziel war nach Alterhaupt Edelweiss zu wandern und von dort via Hubel nach Zmutt zu gehen - was wir dann auch taten.

Alterhaupt Edelweiss liegt nur gerade 350 Höhenmeter über Zermatt. Die für uns neue Aussicht war aber genial. Für den Aufstieg benötigten wir nur gerade 45 Minuten. Im Restaurant tranken wir einen Kaffee. Danach nahmen wir den weiteren Wegverlauf Richtung Hubel unter die Füsse. Zuerst steigt der Weg noch ein wenig. Bei der Höhe von 2125 m ü. M. trennen sich die Wege: Der eine geht weiter aufwärts Richtung Höhbalmen, der andere nach Hubel hinunter. Wir nahmen den Abstiegsweg Richtung Hubel. Zuerst gab es aber noch eine aussichtsreiche Pause. Ich fand die Aussicht von da oben faszinierend: Man überblickte das Rothorn- und Sunnegga-Gebiet, das Gebiet des Gornergrates mit dem Riffelberg und der Riffelalp und das Gebiet des Schwarzsees. Alles Gebiete, in denen wir schon wanderten. Das Matterhorn konnten wir von da oben nicht sehen. Hätten wir es sehen können, hätten wir es trotzdem nicht sehen können, weil es den ganzen Tag in Wolken gehüllt war. Aber eben, ich habe das Matterhorn ja schon einige Hundert male geknipst.

Wie schon erwähnt, stiegen wir nach Hubel hinab. Auch da waren wir noch nie. Weiter ging es nach Zmutt, wo wir schon ein paar mal waren, aber noch nie auf diesem Weg. In Zmutt kehrten wir eine längere Zeit ein, bevor es auf bekanntem Weg nach Zermatt hinab ging.

Das war eine sehr schöne Wanderung bei angenehmen Temperaturen. Leider blieb es nicht lange sonnig - die aussichtsreiche Wanderung auf neuen Pfaden und neuen Gegenden war aber trotzdem unvergesslich schön.

Nach der Wanderung gönnten wir uns ein einstündiges Bad im Whirlpool. Am Abend haben wir dann im Restaurant Walliserkanne hervorragend gegessen. 

Strecke: Zermatt 1605 m - Alterhaupt Edelweiss 1961 m - Punkt Abzweigung 2125 m - Hubel 1946 m - Zmutt 1936 m - Zermatt 1605 m
Höhenunterschied: 600 m auf- und abwärts
Zeit: ca. 3 Stunden

Blick von unserem Zimmer auf Alterhaupt



Aufwärts Richtung Alterhaupt

Im lauschigen Aufstieg

Blick vom Restaurant und Pension Edelweiss nach Zermatt hinab

Restaurant Pension Edelweiss (Alterhaupt)

Nach dem Kaffeehalt geht es weiter aufwärts

Hier genoss ich die Aussicht über Zermatt ins Rothorn- und Sunneggagebiet

Einen Teil vom Matterhorn konnte man schon sehen. Der Weg geht weiter aufwärts Richtung Höhbalmen

Gornergrat, Riffelberg, in der Bildmitte die Riffelalp

Zoom Richtung Sunnegga. Daneben der Findelngletscher

Zermatter Breithorn, Klein Matterhorn, darunter Furri

Furri, Blatten, Zum See

Nach dem Abstieg in Hubel

Weg von Hubel nach Zmutt

Vor Zmutt

Auf dem Abstiegsweg nach Zermatt

Ein Zug der Gornergratbahn fährt über das Findelbachviadukt