Sonntag, 10. Juni 2018

In der Wohnregion unterwegs

Gestern wollten wir in die Berge wandern gehen - aber das momentane Wetter mit fast täglichen Gewittern lässt das nicht unbedingt zu. So machten wir gestern halt mal etwas anderes. War auch gut. Sonntags spazieren wir immer von zu Hause aus. Auch heute. Da wir heute ein wenig länger unterwegs waren als sonst, gibt es hier nun einen Bericht. Wir starteten von der Haustüre aus und landeten dann schlussendlich in Worb.

Im Gümligental wurde geballert. Das an einem Sonntag. Deshalb ging's Richtung Rüti und nicht zum Dentenberg. Bravo Wallis zum Nein zu den Olympischen Spielen. Und leider gibt's im Locarnese keinen weiteren Nationalpark. Nur Ascona (dort werden wir bald sein, olé olé) und Bosco/Gurin sagten Ja. Für den Tourismus im Centovalli und im Onsernonetal wäre dieser Nationalpark sicher gut gewesen...

Strecke: Ostermundigen Tiefenmösli - Schwimmbad Dennigkofen (Ostermundigen) - Harnischberg - Ostermundigen Rüti - Deisswil - Nesselbank - Worb
Höhenunterschied: 200 m obsi und nidsi
Zeit: 2 Stunden und 30 Minuten

Ein paar Meter vor der Haustüre starten wir Richtung Berner Alpen

Einer der letzten Bauernhöfe in Ostermundigen

Das defizitäre Schwimmbad von Ostermundigen

Wir gewinnen an Höhe. Der Schweiss fliesst. Bäume wurden gefällt. Blick rüber zum Gurten

Ostermundigen Rüti. Hinten der Bantiger

Runter ins Worblental

Deisswil. Ehemalige Kartonfabrik

Gegensätze: Oben das "Ghetto" Rüti, unten ländliche Idylle. Böse Zungen behaupten, dass ganz Ostermundigen ein "Ghetto" sei. Das "Ghetto" von Bern

Renaturierte Worble


Bauerntennis bei Vechigen


Worb

Rückblick

Samstag, 26. Mai 2018

Durchs Diemtigtal

Das Schöne liegt so nah. Wir sind heute von der Grimmialp, der Postautoendhaltestelle, alles dem Fluss Fildrich in 3 Std. und 30 Min. durchs ganze Diemtigtal talauswärts nach Oey (BLS) gewandert. 

Das Diemtigtal ist ein regionaler Naturpark. Das letzte mal in diesem Tal war ich anlässlich eines Schulskilagers ca. im Jahr 1987. Das schöne, ruhige und idyllische Tal ist von Bern aus ziemlich schnell zu erreichen. Man nehme den BLS Lötschberger Richtung Zweisimmen und steigt dann kurz nach Spiez in Oey/Diemtigen ins Postauto um.


Fazit: Wieso nicht schon früher? Das Tal hat uns gut gefallen. Die Wanderung war nie langweilig - im Gegenteil: Sie war sehr abwechslungsreich. Viele Möglichkeiten zum Bräteln. Wenig Asphalt. Meistens dem Fluss entlang. Viele Brücken. Interessante Gegend, die Lust nach mehr macht. Der Sessellift Wiriehorn ist schon in Betrieb - viele Biker, nicht aber auf dem Wanderweg. Ein Highlight! Wer's gemerkt hat: Wir wollen in diesem Jahr nicht mehr so viel ins Wallis wie in den vergangenen Jahren - es gibt auch sonst noch viele schöne Gegenden zu entdecken.

Wir folgtem dem Talweg nach Oey







Über viele Brücken musst du gehn

Das rechts müsste das Wiriehorn sein

Speziell


Hier ein Schluchtweg







Rückblick

Und schon nähern wir uns Oey

Montag, 21. Mai 2018

Viamala - Über Pfingsten in Thusis GR

Thusis ist Doris' Geburtsort. Die Wanderung durch die Viamala-Schlucht stand schon lange auf der To-Do-Liste - Zeit also, über Pfingsten wieder mal ins schöne Bündnerland zu fahren. Begleitet hat uns meine Mutter. Wir verbrachten gemütliche Tage im Hotel Weiss Kreuz in Thusis. Beim Check-in die erste Überraschung: Wir erhielten ein kostenloses Zimmerupgrade. Doris und ich erhielten das Deluxe Zimmer. Gastfreundschaft wird in diesem modernen Hotel gross geschrieben! Ich werde diese Herzlichkeit vermissen. So geht Hotellerie und Gastronomie.

Die Wetteraussichten in den Bergen waren nicht so berauschend. Am Samstag sah das Wetter gar nicht so schlecht aus. Also ging es zuerst vom Bahnhof Thusis nach Sils i. D., wo die Wanderung dann richtig startete. 

Tourenbeschrieb: Link Viamala

Das Wetter wurde leider mit der Dauer der Wanderung immer schlechter. Beim Traversinersteg begann es zu schütten. Viele Alpensalamander bekamen wir zu sehen. Nach etwa 3 Stunden trafen wir nass bis auf die Unterwäsche beim Besucherzentrum an. Witzig war, dass es von da an nun trocken war. Wir planten dann noch richtig durch die Schlucht zu wandern, aber da bald ein Postauto (alle 2 Stunden) nach Thusis fahren wird, entschlossen wir klitschnass ins Hotel zurück zu gehen um zu duschen und trockene Kleider anzuziehen.

Doris und ich werden sicherlich bald wieder ins Weiss Kreuz nach Thusis gehen um die Viamala-Schlucht-Wanderung fortzusetzen.

Am Sonntag regnete es wieder. Wir fuhren nach Bergün ins Bahnmuseum. Zuerst zeigten wir meiner Mutter aber noch das Dorf, wo momentan Zwischensaison und fast alles zu ist. Auf dem Rückweg nach Thusis legten wir im Bahnhöfli Filisur noch einen Zwischenhalt ein.

Heute Montag Sonnenschein... In der 1. Klasse ging es via Chur und Zürich nach Bern zurück.

Freitag: Ausblick vom Hotelz auf den Beginn der UNESCO-Welterbe-Strecke der RhB

Über den Hinterrhein von Thusis nach Sils i. D.

Hinterrhein mit Blick zur Viamalaschlucht

Sils im Domleschg

Thusis

Hohen Rätien

Stetiger sanfter Aufstieg

Ein erster Blick in die Schlucht




Rückblick

Traversinersteg




Viamala beim Besucherzentrum (hier war für uns Schluss, leider)


Nass bis auf die Unterwäsche

Sonntag: Unser Zug nach Bergün fährt ein

Landwasserviadukt

Bahnmuseum Bergün

Bergün

In Filisur: Unser Zug zurück nach Thusis

Pfingstmontag: Im Sonnenschein zurück nach Hause


In der 1. Klasse nach Chur


Wir treffen in Chur ein