Samstag, 25. Februar 2017

Simmenfälle im "Winter"

Doris wollte wieder einmal an die Lenk im Simmental. Ich hatte nichts dagegen, mir gefällt es dort auch gut und zudem ist momentan im Wallis vielerorts Fasnacht. 

Die Zugreise heute an die Lenk klappte gut und sie war angenehm. An der Lenk fuhren wir mit dem Bus zu den Simmefällen, welche um diese Jahreszeit im Schatten liegen. Im gleichnamigen Restaurant assen wir sehr fein. 

An den Simmefällen war es noch Winter. Als wir uns nach dem feinen Essen auf dem lauschigen Winterwanderweg der Simme entlang Richtung Lenk Dorf machten, kamen wir vom Winter in den Vorfrühling. 

Beim Dorf angekommen, machten wir noch einen obligaten Abstecher zum Lenkseeli. Danach wanderten wir zum Bahnhof und fuhren zuerst mit der MOB und danach mit der BLS nach Hause. Das war ein schöner Ausflug bei sonnigem und mildem Wetter. Jetzt arbeiten wir noch eine Woche, dann gibt es endlich eine Woche Ferien.

Strecke: Simmefäll - Lenk Dorf - Lenksee - Lenk Bahnhof
Zeit: 1 Stunde und 30 Minuten

Die Simmenfälle im Winter

Eine gute Adresse um Einzukehren: Restaurant Simmenfälle

Hier noch im Winter

Lauschiger Winterwanderweg


Lenksee mit Blick zum Wildstrubel

Lenk im Simmental

Samstag, 11. Februar 2017

Von der Fiescheralp auf die Riederalp

Sicherlich eine der schönsten Winterwanderungen der Schweiz.

Es hatte wiederum sehr viele Leute im IC von Bern ins Wallis. Der Zug der MGB fuhr voll und verspätet von Brig nach Andermatt ab. Auch die Luftseilbahn von Fiesch auf den Kühboden (neu: Fiescheralp) war proppenvoll. Um 11.30 Uhr auf der Fiescheralp angekommen, entschieden wir uns zuerst im Hotel Restaurant Jungfrau zu Essen. Das war eine gute Wahl. Ich entschied mich für das Tagesmenü (Piccata Milanese mit Salat zum Voraus für 19 Fränkli). 

Um 12.15 Uhr machten wir uns auf den Weg in Richtung Bettmeralp. Der Weg ist bestens präpariert und markiert. Er bietet schöne Ausblicke auf die Walliser Riesen. Nicht umsonst ist er mit Panoramaweg angeschrieben. Wenn die Sonne schien, war es angenehm warm, ansonsten bliess ein kühler, unangenehmer Wind, vor allem schlimm war es, als der Weg von der Bettmer Hitta aus stieg. Als wir uns im Wald der Bettmeralp näherten, war's dann wieder angenehm warm. 

Nach etwas mehr als einer Stunde Wanderzeit trafen wir auf der Bettmeralp ein. In der Bäckerei/Café Imhof machten wir eine Pause um etwas zu trinken. Hernach liefen wir auf der Aletschpromenade in Richtung Riederalp. Nach nicht ganz einer Stunde Wanderzeit trafen wir bei der Station Riederalp West ein. Danach gondelten wir nach Mörel hinunter.

Die MGB nach Brig hatte dann 20 Minuten Verspätung! Zum Glück wartete die SBB in Brig den Anschluss ab.

Diese Wanderung unternahmen wir bereits vor 6 Jahren: Link

Wanderzeit: ca. 2 Stunden und 15 Minuten. Der Weg ist ein stetes Auf und Ab

Start auf dier Fiescheralp 2212 m ü. M. 

Blick zurück ins Goms (Bellwald)

Schön präparieter Winterwanderweg

Bettmer Hitta (früher Furri Hitta)

Immer dem Matterhorn entgegen

Bettmeralp



Auf der Bettmeralp

Gämsen oberhalb der Aletschpromenade

Riederalp

Blick ins Tal Richtung Brig

Samstag, 28. Januar 2017

Törbel - Bürchen

Winterwanderung von Törbel, Furen nach Bürchen, Ronalp

Endlich ist die Arschkälte vorbei. Gemäss SRF Meteo war dies der kälteste Januar seit 30 Jahren. Es war eine angenehme Reise nach Törbel. Um 10.01 Uhr fuhr ein Zusatzzug von Bern nach Brig. Im Zug nach Zermatt, den wir in Stalden verliessen, hatte es dann wieder viele Leute. Im Postauto von Stalden nach Törbel waren wir dann zu Viert. Das war eine recht spektakuläre Postautofahrt. Wir waren heute übrigens das erste mal in Törbel. Jetzt gibt es im Oberwallis nicht mehr viele Dörfer (ausser im Obergoms), die wir noch nicht besuchten. Wir fuhren bis zur Endstation Törbel, Furen. Von dort an ist der Winterwanderweg nach Bürchen gut markiert. 

Zuerst hatte es fast keinen Schnee. Und der Panoramaweg war im ersten Abschnitt wirklich ein Weg mit Aussicht. Dann ging es meist auf Schnee durch den Wald, welcher eine Wildruhezone ist. Erst kurz vor Bürchen, bei Obere Helella, tauchten wir zum Wald heraus und der Blick reichte bis zum Bietschhorn. Von hier war es dann nicht mehr weit nach Bürchen, Ronalp. Wir waren viel schneller als gedacht, obwohl wir es recht gemütlich nahmen. Auf dem Flyer stand, dass man für die Wanderung 2 Stunden und 50 Minuten braucht, wir schafften die Wanderung in 2 Stunden. Im Restaurant Ronalp kehrten wir noch ein, bevor wir mit dem 15.10 Uhr Postauto nach Visp hinunter fuhren.

Blick über Törbel zum Weisshorn und ins Mattertal

Gspon, Staldenried

Saastal

Blick über Hohstettu nach Visperterminen

Erstes Picknick des Jahres in Hohstettu

Sicht ins Oberwallis

Lauschiger Winterwanderweg

Oberi Hellela


Bietschhorn

Bürchen

Sonntag, 1. Januar 2017

Katerwanderung

Muskelkater und einen leichten Kater vom Schampus und vom Wein - ich trinke, wenn ich Alkohol trinke, sonst normalerweise nur Bier.

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser, ich wünsch Dir ein tolles Wanderjahr 2017!

Heute gab es aus oben erwähnten Gründen (und anderen) nur eine kleine Wanderung. Schon so oft wanderten wir von Furi über Zmutt nach Zermatt, so wie auch heute. Eine sehr beliebte Winterwanderung in Zermatt.

Diese Wanderung machten wir in letzter Zeit oft:


Heute fuhren wir mit der Gondelbahn nach Furi und liefen via Zmutt in einer Stunde nach Zermatt. Der Zustand des Weges von Zmutt nach Zermatt war perfekt.

Zermatt von Furi aus gesehen

Zmutt. Um diese Jahreszeit nur im Schatten

Zmutt






Samstag, 31. Dezember 2016

Silvesterwanderung

Wir quartierten uns wieder mal im empfehlenswerten Hotel Täscherhof in Täsch VS unterhalb von Zermatt ein. Wir reisten gestern Freitag an und bleiben bis Montag. Heute soll es seit 2 Monaten wieder einmal eine Wanderung geben. 2 Monate waren wir auch nicht mehr im von uns geliebten Wallis. 

Die heutige Wanderung von der Zermatter Sunnegga via Findeln und Tiefenmatten nach Zermatt hinab haben wir schon ein paar mal begangen, Details siehe hier (01.01.2016) und hier (02.01.2015)
Mangels Hunger kehrten wir auf dieser Wanderung nicht im Restaurant Enzian in Findeln ein. Dort gibt es nämlich einen sehr leckeren Fitnessteller. Da die Wege nicht besonders vereist waren, benötigten wir für diese Wanderung etwa 2 Stunden.

Wie oft das Matterhorn auf diesem Blog schon zu sehen ist?

Silvester und Sylvester. Hätte auch ein Bild von Sylvester Stallone posten können

Viel Trubel auf der Sunnegga

Blick talauswärts zum Bietschhorn

Kunstschneewelten

Findeln und Rothorn

Hier in Findeln lohnt sich die Einkehr ins Restaurant Enzian (wem es im Chez Vrony keinen Platz mehr hat)

Wunderschöner Höhenweg über Zermatt

Tiefblick auf Zermatt (Winkelmatten)

Ein paar vereiste Stellen gab es dennoch

Immer wieder faszinierend das Matterhorn

Samstag, 29. Oktober 2016

Mund - Finnu - Eggerberg

Bei diesem schönen Bergwetter zog es mich heute nochmals an die Südrampe. Wolkenloser Himmel und Sonnenschein pur - Bern lag morgens noch unter einer Nebeldecke.

Nach der langen Wanderung von gestern mochte ich heute nicht allzu früh aufstehen, in Bern bestiegen wir den IC nach Brig erst um 10.06 Uhr. Es hatte wiederum viele Leute im Zug, die Reise war trotzdem angenehm. In Brig mussten wir fast eine halbe Stunde aufs Postauto warten, aber bei diesem schönen Wetter spielte das keine Rolle, zudem konnten wir bei der Bäckerei Zenhäusern im Bahnhof Brig noch einige Köstlichkeiten kaufen.

Um 12 Uhr starteten wir die Wanderung in Mund und folgten den Wegweisern, welche uns nach Finnu (Finnen) leiteten. Nach ein paar Minuten entschieden wir, den Weg via Bodma fortzusetzen. Das war ein wirklich guter Entscheid. Der Höhenweg von Bodma nach Finnu ist wunderschön! Auch aussichtsreich ist der Weg, der Blick reicht bis zum Matterhorn.

Nach etwa einer Gehstunde machten wir auf einem sonnenverwöhnten Bänkchen eine Pause. Hier hätten wir stundenlang sitzen bleiben können. Wir wollten aber weiter nach Finnu. Der Abstiegsweg von Finnu nach Eggen und Eggerberg war auch lauschig schön, dabei querten wir die Gorperi Suone und später die Laldneri. Nach etwa 2 1/2 Stunden reiner Wanderzeit trafen wir bei der Station Eggerberg ein. Mit dem BLS Lötschberger fuhren wir wieder heim.

Strecke: Mund 1188 m - Färchu 1299 m - Bodma 1431 m - Finnen 1408 m - Eggen 1095 m - Eggerberg Station 852 m
Höhenunterschied: 300 m aufwärts, 700 m abwärts
Zeit: 2 Stunden und 30 Minuten

Blick Richtung Brig

Matterhorn, rechts davon das Weisshorn

Bodma



Vispertäler, Visp


Finnu

In Finnu


Gorperi Suone

Baltschiedertal