Samstag, 16. September 2017

Botanischer Garten Zürich

Keine Wanderung in diesem Sinn am heutigen Tag. Das Wetter wäre zwar für eine Wanderung in den Bergen (Wallis) passabel gewesen, trotzdem entschieden wir ins nach Zürich in den Botanischen Garten zu fahren. Wir müssen uns zuerst an die kühleren Temperaturen gewöhnen. Zudem waren die Züge ins Wallis proppenvoll (Airshow Sion). Und Lust aufs Wandern hat man auch nicht immer. Für die gesamte Besichtigung benötigten wir etwa 2 Stunden. Der Eintritt ist frei. Man gelangt ab Zürich Bahnhofstrasse mit dem Tram Nr. 11 Richtung Rehalp bis zur Station Hegibachpaltz zum Botanischen Garten. Ein Besuch lohnt sich!

Einige Impressionen:














Mittwoch, 30. August 2017

Warum immer in die Ferne schweifen?

Heute Morgen, als der Wecker wiederum früh klingelte, waren wir zu müde um aufzustehen. Zudem waren die Beine immer noch schwer von der gestrigen Wanderung. Wir standen zwar auf, entschieden dann aber, nicht den Lötschentaler Höhenweg unter die Füsse zu nehmen, sondern dass wir wieder schlafen gehen.

Wir schliefen dann aus. Am Mittag fuhren wir nach Bern. In der Stadt haben wir etwas Kleines gegessen. Dann sind wir zur Lorrainebrücke gelaufen und vor der Brücke zum Blutturm hinab gegangen. Dann folgten wir dem Aareuferweg Richtung Felsenau. Wir entschieden uns dann den Rundweg Engehalbinsel in Richtung Felsenau zu unternehmen. 

Insgesamt waren wir heute um die 3 Stunden unterwegs. Im idyllischen Zehendermätteli gab's einen Zvierihalt. Der Weg war recht abwechslungsreich. In Bern gibt es einige schöne Naherholungsgebiete. Zu unserer Überraschung waren wir mehrheitlich alleine unterwegs. Erst beim Zehendermätteli trafen wir auf viele Leute.

Abstieg zum Blutturm und zur Aare

Lorraineviadukt



Es ging immer ein wenig auf- und abwärts

Fähre Zehendermätteli

Zehendermätteli

Bierbrauerei Felsenau

Dienstag, 29. August 2017

Täsch - Arigscheis

Leider haben wir in der 2. Ferienwoche heute nur einen Tagesausflug nach Täsch gemacht. Wir wären gerne noch 2-3 Tage im Täscherhof gewesen, aber die Finanzen lassen es leider nicht zu. Zudem wurde gegen Ende der Woche schlechtes Wetter mit kühlen Temperaturen prognostiziert. 

Wir gönnten uns dafür einen Klassenwechsel nach Täsch. Geärgert habe ich mich trotzdem im IC nach Visp, weil der Zug in Thun mit einer 9-minütigen Verspätung abgefahren ist. In Bern ist der IC schon 5 Minuten zu spät abgefahren. Aber Danke liebe MGB, dass ihr den Anschluss abgewartet habt! 

Kurz nach 10 Uhr trafen wir dann in Täsch ein. Wir kauften noch Proviant ein. Gegen 10.15 Uhr nahmen wir die 800 Höhenmeter nach Arigscheis über den Felsenweg in Angriff. Um 12.15 Uhr sind wir bei Arigscheis angekommen. Der Aufstieg war landschaftlich interessant und sehr aussichtsreich. Er kostete aber viel Kraft und Ausdauer, zudem war es am sonnigen Hang doch recht warm.

Oben genossen wir die schöne Aussicht und die Einsamkeit. Nach dem Picknick machte ich mich alleine auf den Weg zum Aussichtspunkt im Schalikin. Ich war da etwa eine halbe Stunde unterwegs. Und die Mühe hat sich gelohnt. Die Aussicht auf den Hohlichtgletscher und die darüber liegenden Berge war grandios.

Wieder bei Arigscheis und bei Doris angekommen, machten wir uns dann auf den langen Abstiegsweg durch das Schalenäbi zum Schalisee. Im Talgrund angekommen, wartete noch ein etwa 15-minütiger Marsch der Vispa entlang nach Täsch, wo wir nochmals Einkaufen gingen und im Täscherhof den Durst löschten.

Das war eine lohnende und sehr aussichtsreiche Tour, die schon lange auf dem Wunschprogramm stand. Die Wanderung ist im Rother Wanderführer Oberwallis beschrieben.

Strecke: Täsch Bahnhof 1449 m - Felsenweg - Arigscheis 2244 m - Aussichtspunkt im Schalikin - Arigscheis 2244 m - Schalenäbi - Schalisee - Täsch Bahnhof 1449 m
Höhenunterschied: 850 m auf- und abwärts
Zeit: 4 Stunden und 15 Minuten

Täscherhof - wir sehen uns spätestens an Silvester wieder

Felsenweg

Felsenweg mit Tiefblick auf Täsch



Die letzten Höhenmeter

Täsch, 800 Höhenmeter weiter unten

In der Bildmitte die Täschalp. Alphubel 4206 m, Allalin 4027 m, Rimpfischhorn 4199 m

Dom 4545 m, der höchste, ganz auf Schweizerboden liegende Berg, Täschhorn 4491 m

Auf Arigscheis 2244 m

Blick zur Zermatter Bergwelt. Ganz links Rothorn. Die weissen Schneeberge kenne ich nicht alle. Ganz rechts jedenfalls das Zermatter Breithorn 4164 m

Mattertal. Im Hintergrund die Berner Alpen mit Aletschhorn 4193 m

Hohlichtgletscher. Das Zinalrothorn 4221 m müsste auch zu sehen sein

Hohlichtgletscher im Zoom



Weisshorn 4505 m. Wer sieht die Weisshornhütte SAC?

Abstieg durchs Schalenäbi



Schalisee

Täsch

Donnerstag, 24. August 2017

Via Romantica Filisur

Romantisch war diese Wanderung nicht, sie war zum Teil sogar gefährlich.

Der Aufstiegsweg von Wiesen Station nach Jenisberg folgt meistens dem Fuhrweg. Es gäbe auch noch einen direkten Wanderweg, der war aber allerdings nicht ausgeschildert und markiert... Etwa eine Stunde dauert der Aufstieg nach Jenisberg. Wenn wir gewusst hätten, dass es da oben ein hübsches Beizli geben würde, dann hätten wir unser Essen nicht mitgenommen, dann wären wir da eingekehrt. Aber der Früchtekuchen von der Bäckerei Preisig in Bergün schmeckte auch gut.

Dann ging es durch Wald auf den Abstieg nach Filisur. Dann führt der Weg durch mehrere Runsen und Schutthalden. Für diese Wegabschnitte sind gutes Schuhwerk unabdingbar, dazu sollte man Trittsicher und zum Teil Schwindelfrei sein, der Weg ist abschüssig und zum Teil ausgesetzt. Der Weg eignet sich nicht für Kinder. Uns als geübte Wanderer war's zum Teil zu gefährlich. An Stellen, wo keine Sicherung notwendig war, war es mit Seilen gesichert, andernorts, wo es Seile gebraucht hätte, fehlten sie... Ein Sturz hätte hier wohl tödlich geendet, man wäre in die Schlucht gestürzt und gerutscht und wäre sicher erst irgendwo beim Wiesener Bahnviadukt in der Landwasserschlucht zum Stillstand gekommen... Doris würde diese Wanderung jedenfalls nicht mehr machen. 

Danach war die Wanderung wieder lauschig, zum Teil sogar romantisch ;-) Beim wirklich schönen Schönboden gab's danach nochmals eine Pause. Auf dem Abstieg zum Bahnhof Filisur freute ich mich schon aufs Monsteiner Huusbier im Bahnhöfli zu Filisur.

Strecke: Davos Wiesen Station 1196 m - Jenisberg 1503 m - Schönboden 1203 m - Filisur Bahnhof 1079 m
Höhenunterschied: 400 m aufwärts, 500 m abwärts
Zeit: 3 Stunden und 15 Minuten

Der RE von St. Moritz trifft mit 7 Min. Verspätung in Bergün ein. Kein Problem, der Anschlusszug in Filisur nach Davos wartet den Anschluss ab Auf Gleis 3 wartet der Berninaexpress mit einer ca. 10 minütigen Verspätung nach Tirano

Im Aufstieg von Wiesen nach Jenisberg

Wiesener Viadukt und Station Davos Wiesen

Jenisberg

Im Hintergrund Davos Wiesen

Erste Schutthalde

Bei einem Ausrutscher käme man erst beim Wiesener Viadukt zum Stillstand...

Der Weg führt durch diese Runse

Wegverlauf

Unten das Wiesener Viadukt. Oben Davos Wiesen

Blick zurück

Hier wäre eine Sicherung von Vorteil gewesen






Trinkpause nach den Runsen

Schönboden ob Filisur

Nach 2 Monsteiner Huusbier im Bahnhöfli gings per Bahn zurück nach Bergün