Samstag, 11. März 2017

Ein weiterer kleiner Winterspaziergang

Zum Abschluss der Ferien fuhren wir heute nach Zermatt. Wir wollten heute noch die Sonne und den 2. letzten Ferientag bei einem guten Essen verbringen. 

Mit den SBB pünktlich und in der ersten Klasse von Bern nach Visp fahren, Anschliessend mit der MGB nach Zermatt. Ein 15-minütiger Marsch durch die Bahnhofstrasse zur Talstation des Matterhorn Paradise. Mit der Gondelbahn nach Furri auf 1865 m. Dort im Bergrestaurant Furri eine sehr leckere Rösti essen. Danach noch ein feines Käffeli trinken. Anschliessend in etwa einer Gehstunde auf der Strasse nach Zermatt hinunter laufen. In der Bahnhofstrasse ein Zvieri essen. Danach wieder in der 1. Klasse nach Bern zurück fahren. So ein schöner Ausflug.

Bei Blatten: Blick aus der Gondel

Eine gute Adresse um eine feine Rösti zu essen

Zermatt

Trägt das Matterhorn einen Hut, wird das Wetter gut

Donnerstag, 9. März 2017

Sils Maria - Isola - Sils Maria

Das Hotel Bever Lodge in Bever kann ich wärmstens empfehlen. Die Bever Lodge befindet sich 2-3 Gehminuten vom RhB Bahnhof entfernt und vor dem Hotel befindet sich die Bushaltestelle der Linie 6, welche von La Punt via Bever, Samedan, St. Moritz und Silvaplana nach Sils Maria fährt. Bever ist ein ruhiges Dorf, welches durch den ÖV gut erschlossen ist. Wir werden sicher eines Tages wieder in der Bever Lodge übernachten, denn von dort aus gelangt man schnell zu den diversen Orten im Engadin.

Ein grauer und regnerischer Tag im Oberengadin. Unsere geplante Wanderung von Bever nach Spinas im Val Bever fällt ins Wasser. Da vor dem Hotel die Bushaltestelle ist, schlägt Doris vor, nach Sils Maria zu fahren. Die Busfahrt zieht sich, sie dauert etwa eine Stunde. Der Bus fährt zu jeder Talstation der Bergbahnen. 

In Sils Maria angekommen, regnet es nur noch leicht. Wir gehen zuerst einmal etwas kleines Essen. Das Wetter bessert sich danach ein wenig. Wir wandern zuerst mal dem gefrorenen Silsersee zu. Zwischendurch regnet es wieder leicht. Die Wanderung auf dem See nach Maloja erscheint uns wegen dem Wetter ein bisschen zu weit, wir laufen aber mal in Richtung nach Maloja, In Isola kehren wir um und laufen nach Sils Maria zurück. Jetzt beginnt es wieder zu regnen und wir fahren mit dem Bus zurück.

Wir waren etwa 1 Stunde und 15 Minuten unterwegs.

Winterwanderwege und Loipen auf dem gefrorenen Silsersee mit Blick Richtung Maloja


Isola

Halbinsel Chaste bei Sils Maria

Mittwoch, 8. März 2017

Von Bever nach Samedan

Heute Mittwoch fuhren wir für 3 Tage nach Bever im Oberengadin. Um 13 Uhr trafen wir in Bever ein und bezogen unser Zimmer in der Bever Lodge, wo während der Ski WM in St. Moritz das US Ski Team logierte.

Nach der langen Bahnfahrt und der Besichtigung des schönen Engadinerdorfes unternahmen wir einen kleinen Spaziergang von Bever nach Samedan. Der Weg verläuft immer auf bestens präparierten Winderwanderwegen. 

Die Talebene im Oberengadin, welche auf etwa 1700 bis 1800 m ü. M. gelegen ist, ist relativ flach.

Für diese kleine Winterwanderung benötigten wir etwa 45 Minuten.

Der Winterwanderweg beginnt dorfausgangs an der Strasse Richtung Samedan

Blick talaufwärts Richtung Pontresina und St. Moritz

Blick Richtung Val Bever

Samstag, 4. März 2017

Zoo Zürich

Im Mittelland wird es langsam Frühling, in den Bergen schneit es. Wir verspürten keine Lust in den Schnee zu fahren oder im Flachland zu wandern. 

Wir waren in den letzten Jahren schon des öfteren in den Zoos in Zürich und auch in Basel. Da dies hier ein Wanderblog ist, schrieb ich bisher nie einen Beitrag. Heute mache ich mal eine Ausnahme und blogge über einen Ausflug. Ein weiterer Grund heute nach Zürich in den Zoo zu fahren, war die Geburt des noch namenlosen Elefanten Babys, welches am letzten Samstag, dem 25. Februar 2017, im Kaeng Krachan Elefantenpark in Zürich zur Welt gekommen ist. 

Doris und ich sind nicht nur grosse Natur-, sondern auch Tierfreunde. So, jetzt haben wir eine Woche Ferien.

Eine kleine Bildauswahl:



Grossmutter Ceyla-Himali, deren Tochter Farha und das noch namenlose Baby, welches etwa 120 kg wiegt




Der Kaeng Krachan Elefantenpark




Samstag, 25. Februar 2017

Simmenfälle im "Winter"

Doris wollte wieder einmal an die Lenk im Simmental. Ich hatte nichts dagegen, mir gefällt es dort auch gut und zudem ist momentan im Wallis vielerorts Fasnacht. 

Die Zugreise heute an die Lenk klappte gut und sie war angenehm. An der Lenk fuhren wir mit dem Bus zu den Simmefällen, welche um diese Jahreszeit im Schatten liegen. Im gleichnamigen Restaurant assen wir sehr fein. 

An den Simmefällen war es noch Winter. Als wir uns nach dem feinen Essen auf dem lauschigen Winterwanderweg der Simme entlang Richtung Lenk Dorf machten, kamen wir vom Winter in den Vorfrühling. 

Beim Dorf angekommen, machten wir noch einen obligaten Abstecher zum Lenkseeli. Danach wanderten wir zum Bahnhof und fuhren zuerst mit der MOB und danach mit der BLS nach Hause. Das war ein schöner Ausflug bei sonnigem und mildem Wetter. Jetzt arbeiten wir noch eine Woche, dann gibt es endlich eine Woche Ferien.

Strecke: Simmefäll - Lenk Dorf - Lenksee - Lenk Bahnhof
Zeit: 1 Stunde und 30 Minuten

Die Simmenfälle im Winter

Eine gute Adresse um Einzukehren: Restaurant Simmenfälle

Hier noch im Winter

Lauschiger Winterwanderweg


Lenksee mit Blick zum Wildstrubel

Lenk im Simmental

Samstag, 11. Februar 2017

Von der Fiescheralp auf die Riederalp

Sicherlich eine der schönsten Winterwanderungen der Schweiz.

Es hatte wiederum sehr viele Leute im IC von Bern ins Wallis. Der Zug der MGB fuhr voll und verspätet von Brig nach Andermatt ab. Auch die Luftseilbahn von Fiesch auf den Kühboden (neu: Fiescheralp) war proppenvoll. Um 11.30 Uhr auf der Fiescheralp angekommen, entschieden wir uns zuerst im Hotel Restaurant Jungfrau zu Essen. Das war eine gute Wahl. Ich entschied mich für das Tagesmenü (Piccata Milanese mit Salat zum Voraus für 19 Fränkli). 

Um 12.15 Uhr machten wir uns auf den Weg in Richtung Bettmeralp. Der Weg ist bestens präpariert und markiert. Er bietet schöne Ausblicke auf die Walliser Riesen. Nicht umsonst ist er mit Panoramaweg angeschrieben. Wenn die Sonne schien, war es angenehm warm, ansonsten bliess ein kühler, unangenehmer Wind, vor allem schlimm war es, als der Weg von der Bettmer Hitta aus stieg. Als wir uns im Wald der Bettmeralp näherten, war's dann wieder angenehm warm. 

Nach etwas mehr als einer Stunde Wanderzeit trafen wir auf der Bettmeralp ein. In der Bäckerei/Café Imhof machten wir eine Pause um etwas zu trinken. Hernach liefen wir auf der Aletschpromenade in Richtung Riederalp. Nach nicht ganz einer Stunde Wanderzeit trafen wir bei der Station Riederalp West ein. Danach gondelten wir nach Mörel hinunter.

Die MGB nach Brig hatte dann 20 Minuten Verspätung! Zum Glück wartete die SBB in Brig den Anschluss ab.

Diese Wanderung unternahmen wir bereits vor 6 Jahren: Link

Wanderzeit: ca. 2 Stunden und 15 Minuten. Der Weg ist ein stetes Auf und Ab

Start auf dier Fiescheralp 2212 m ü. M. 

Blick zurück ins Goms (Bellwald)

Schön präparieter Winterwanderweg

Bettmer Hitta (früher Furri Hitta)

Immer dem Matterhorn entgegen

Bettmeralp



Auf der Bettmeralp

Gämsen oberhalb der Aletschpromenade

Riederalp

Blick ins Tal Richtung Brig

Samstag, 28. Januar 2017

Törbel - Bürchen

Winterwanderung von Törbel, Furen nach Bürchen, Ronalp

Endlich ist die Arschkälte vorbei. Gemäss SRF Meteo war dies der kälteste Januar seit 30 Jahren. Es war eine angenehme Reise nach Törbel. Um 10.01 Uhr fuhr ein Zusatzzug von Bern nach Brig. Im Zug nach Zermatt, den wir in Stalden verliessen, hatte es dann wieder viele Leute. Im Postauto von Stalden nach Törbel waren wir dann zu Viert. Das war eine recht spektakuläre Postautofahrt. Wir waren heute übrigens das erste mal in Törbel. Jetzt gibt es im Oberwallis nicht mehr viele Dörfer (ausser im Obergoms), die wir noch nicht besuchten. Wir fuhren bis zur Endstation Törbel, Furen. Von dort an ist der Winterwanderweg nach Bürchen gut markiert. 

Zuerst hatte es fast keinen Schnee. Und der Panoramaweg war im ersten Abschnitt wirklich ein Weg mit Aussicht. Dann ging es meist auf Schnee durch den Wald, welcher eine Wildruhezone ist. Erst kurz vor Bürchen, bei Obere Helella, tauchten wir zum Wald heraus und der Blick reichte bis zum Bietschhorn. Von hier war es dann nicht mehr weit nach Bürchen, Ronalp. Wir waren viel schneller als gedacht, obwohl wir es recht gemütlich nahmen. Auf dem Flyer stand, dass man für die Wanderung 2 Stunden und 50 Minuten braucht, wir schafften die Wanderung in 2 Stunden. Im Restaurant Ronalp kehrten wir noch ein, bevor wir mit dem 15.10 Uhr Postauto nach Visp hinunter fuhren.

Blick über Törbel zum Weisshorn und ins Mattertal

Gspon, Staldenried

Saastal

Blick über Hohstettu nach Visperterminen

Erstes Picknick des Jahres in Hohstettu

Sicht ins Oberwallis

Lauschiger Winterwanderweg

Oberi Hellela


Bietschhorn

Bürchen